Mölltaler Gletscher
51-Jähriger von Lawine verschüttet — tot
Für einen Skifahrer (51) aus Tschechien kam am Sonntag am Mölltaler Gletscher jede Hilfe zu spät.
Der 51-Jährige war am Sonntag (3. Dezember) gegen 13.10 Uhr im Skigebiet Mölltaler Gletscher im freien Skiraum talwärts unterwegs. Dabei löste sich auf einer Seehöhe von 2.700 Metern eine rund 150 Meter breite und 300 lange Schneebrettlawine. Der Sportler wurde von den Schneemassen mitgerissen.
51-Jähriger zur Gänze verschüttet
Der 51-Jährige wurde zur Gänze verschüttet. Zeugen, die den Lawinenabgang beobachteten, gruben den Verschütteten aus und führten bis zum Eintreffen des Rettungshubschraubers RK 1 Reanimationsmaßnahmen durch, die vom Notarztteam weitergeführt wurden, jedoch erfolglos blieben.
Suchacktion nach weiteren Lawinen-Opfern
Da vorerst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Personen verschüttet wurden, wurde eine Suchaktion durchgeführt.
Einsatz abgebrochen
Diese wurde nach Absuchen des Lawinenkegels und dem Umstand, dass keine Vermisstenanzeige erstattet wurde, abgebrochen. Im Einsatz standen 36 Kräfte der Bergrettung Fragant, Mallnitz und Winklern mit 6 Lawinensuchhunden, Mitarbeiter der Bergbahnen, 7 Alpinpolizisten, 2 Notarzthubschrauber und der Polizeihubschrauber.
