Finanzen

Beweg­te Zei­ten: Kärnt­ner küm­mern sich um Vor­sor­ge

Eine aktuelle Umfrage von IMAS International im Auftrag von Erste Bank, Sparkassen und Wiener Städtische beleuchtet das Vorsorgebewusstsein in Kärnten.

Beweg­te Zei­ten: Kärnt­ner küm­mern sich um Vor­sor­ge Vorstandsdirektor Michael Koren, Bereichsleiter Retail Kevin Mueller, Vorstand Wiener Staedtische Manfred Bartalszky, Landesdirektor Herbert Printschitz und IMAS Studienautor Paul Eiselsberg (von links)

© Hannes Krainz/ Kärntner Sparkasse

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Finan­zi­el­le Unsi­cher­hei­ten, gesund­heit­li­che Ängs­te und geo­po­li­ti­sche Unru­hen präg­ten die letz­ten Jah­re. Inmit­ten die­ser beweg­ten Zei­ten zeigt sich, dass die Kärnt­ner ver­mehrt auf Selbst­schutz set­zen.

Mehr Zuver­sicht in unsi­che­ren Zei­ten

Die Ergeb­nis­se der Umfra­ge zei­gen, dass 36 Pro­zent der Kärnt­ner opti­mis­tisch in die kom­men­den zwölf Mona­te bli­cken, wäh­rend nur noch 31 Pro­zent besorgt sind. Die­se zuneh­men­de Zuver­sicht spie­gelt sich auch in der per­sön­li­chen Lebens­zu­frie­den­heit wider, von der 70 Pro­zent der Befrag­ten berich­ten.

Hohe Bedeu­tung der pri­va­ten finan­zi­el­len Vor­sor­ge 

Trotz der Unsi­cher­hei­ten sind die Kärnt­ner wei­ter­hin stark auf pri­va­te finan­zi­el­le Vor­sor­ge fokus­siert. 84 Pro­zent der Befrag­ten heben die Bedeu­tung der Vor­sor­ge her­vor und sind bereit, durch­schnitt­lich 247 Euro pro Monat in ihre Pen­si­ons- und Gesund­heits­vor­sor­ge zu inves­tie­ren. Die belieb­tes­ten Vor­sor­ge­pro­duk­te sind dabei Spar­buch und Lebens­ver­si­che­rung.

Pri­va­te Vor­sor­ge als Schutz gegen Unsi­cher­hei­ten

Mehr als neun von zehn Kärnt­ner gehen davon aus, dass die Bedeu­tung der pri­va­ten Vor­sor­ge in den kom­men­den Jah­ren wei­ter zuneh­men wird. Grün­de hier­für sind viel­fäl­tig: 60 Pro­zent möch­ten sich gegen mög­li­che Schick­sals­schlä­ge absi­chern, 55 Pro­zent haben kein Ver­trau­en in staat­li­che Sys­te­me, und 43 Pro­zent hof­fen, ihr per­sön­li­ches Risi­ko durch pri­va­te Vor­sor­ge zu redu­zie­ren.

Arbeits­zeit vs. Frei­zeit: Bedeu­tung der Work-Life-Balan­ce

Ein aus­ge­wo­ge­nes Ver­hält­nis zwi­schen Arbeit und Frei­zeit ist für 55 Pro­zent der Befrag­ten in Kärn­ten wich­tig. Doch mehr als drei Vier­tel sind über­zeugt, dass Men­schen, die in Teil­zeit arbei­ten, dies spä­ter bereu­en wer­den, da ihnen im Alter das Geld fehlt. The­men wie Kauf­kraft­ver­lust und Alters­ar­mut wer­den dabei oft ver­nach­läs­sigt.

Lebens­zie­le und Vor­sor­ge­instru­men­te in Kärn­ten

Die per­sön­li­chen Lebens­zie­le der Kärnt­ner sind viel­fäl­tig. Gut zu ver­die­nen (51 Pro­zent), finan­zi­el­le Absi­che­rung im Alter (50 Pro­zent und ein siche­rer Arbeits­platz (49 Pro­zent) ste­hen an ers­ter Stel­le. In Bezug auf Vor­sor­ge­instru­men­te set­zen die Kärnt­ner auf Klas­si­ker wie Spar­buch (56 Pro­zent), Lebens­ver­si­che­rung (40 Pro­zent) und Bau­spa­ren (31 Pro­zent).

 

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Vor­stands­di­rek­tor Micha­el Koren, Bereichs­lei­ter Retail Kevin Muel­ler, Vor­stand Wie­ner Staed­ti­sche Man­fred Bar­tals­z­ky, Lan­des­di­rek­tor Her­bert Print­s­chitz und IMAS Stu­di­en­au­tor Paul Eisels­berg (von links)
© Han­nes Krainz/ Kärnt­ner Spar­kas­se

Frü­her Vor­sor­ge­start als Schlüs­sel zum Erfolg

Die Umfra­ge zeigt, dass zwei Drit­tel der Befrag­ten in Kärn­ten einen früh­zei­ti­gen Ein­stieg in die pri­va­te Vor­sor­ge als wich­tig erach­ten. Dies beginnt idea­ler­wei­se mit dem ers­ten Job und ist eine Inves­ti­ti­on in die Zukunft. Finanz­bil­dung wird dabei als ers­ter Schritt in Rich­tung finan­zi­el­ler Unab­hän­gig­keit betont.

Prä­sen­ta­ti­on der Stu­di­en­ergeb­nis­se

Die Ergeb­nis­se der Vor­sor­ge­stu­die wur­den von Spar­kas­se-Vor­stands­di­rek­tor Micha­el Koren, Kevin Mül­ler (Bereichs­lei­ter Pri­vat­kun­den Kärnt­ner Spar­kas­se), Man­fred Bar­tals­z­ky (Vor­stand Wie­ner Städ­ti­sche Team s Ver­si­che­rung), Lan­des­di­rek­tor Her­bert Print­s­chitz (Wie­ner Städ­ti­sche Team s Ver­si­che­rung) und IMAS-Stu­di­en­au­tor Paul Eisels­berg vor­ge­stellt.

 

19.01.2024 15:00
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Beweg­te Zei­ten: Kärnt­ner küm­mern sich um Vor­sor­ge Vorstandsdirektor Michael Koren, Bereichsleiter Retail Kevin Mueller, Vorstand Wiener Staedtische Manfred Bartalszky, Landesdirektor Herbert Printschitz und IMAS Studienautor Paul Eiselsberg (von links)

© Hannes Krainz/ Kärntner Sparkasse