Auszeichnung
Ehrpfennig der Stadt Klagenfurt für Gerd Ebner
Für seine Verdienste um Klagenfurt bekam Gerd Ebner, ehemaliger Militärkommandant von Kärnten, von Bürgermeister Christian Scheider den Ehrpfennig der Landeshauptstadt verliehen.
© Christian Rosenzopf/StadtKommunikation
Von 1996 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2006 führte Gerd Ebner das Militärkommando in Kärnten. Auch im Ruhestand setzte er sich für das Bundesheer ein: Von April 2008 bis Juni 2021 war er Landesgeschäftsführer des Österreichischen Schwarzen Kreuzes in Kärnten, das knapp 150 Kriegsgräber-Anlagen in Kärnten, Slowenien und Italien betreut. Am 1. Juli übergab Ebner seine Agenden an Albin Gotthart, Oberst in Ruhe.
Pflege der Tradition
Die Verantwortlichen Klagenfurts nahmen dies zum Anlass, um ihm den Ehrpfennig der Landeshauptstadt zu überreichen. Das tat Bürgermeister Christian Scheider am vergangenen Dienstag. Neben Ebners Verdiensten um das Österreichische Bundesheer ging Scheider bei der Überreichung auch auf die Traditionspflege ein: „Die Tradition zu pflegen ist sehr wichtig, damit jüngere Menschen erfahren, was in der Vergangenheit passiert ist und wir die Lehren daraus ziehen können.“
Denkmal des Abwehrkampfs
Als letztes großes Projekt wurde im Vorjahr gemeinsam das Denkmal für die Opfer des Abwehrkampfs in Annabichl realisiert. „Ohne die Unterstützung der Stadt wäre es nicht gegangen. Ich bin sehr dankbar, dass es stets ein offenes Ohr für unsere Anliegen gegeben hat“, betonte Ebner, als er den Ehrpfennig im Klagenfurter Rathaus entgegennahm. Mit dabei waren Gattin Elfriede, Oberst in Ruhe Albin Gotthart und Renate Gregoritsch vom Schwarzen Kreuz Kärnten.
Insgesamt widmete sich Ebner fünf Jahrzehnte dem Bundesheer in Kärnten. „Jetzt will ich mich voll und ganz meinen Leidenschaften widmen: dem Wandern, dem Schwammerl suchen, dem Bergsteigen und dem Skifahren“, kündigte Ebner an.


