Kärnten
Internet: Kärntner Gastro fordert Schutz vor Fake-Bewertungen
Die Branche sieht es als wachsende Bedrohung für die Reputation und Existenz von Tourismusbetrieben.
© WKK/ Helge Bauer
In der modernen Ära des Internets sind Bewertungen zu einem entscheidenden Faktor für den Erfolg von Unternehmen in der Gastronomie- und Hotelleriebranche geworden. Doch während konstruktive Kritik und echte Gästemeinungen als wertvolles Feedback dienen, sehen sich Betriebe vermehrt mit falschen und kreditschädigenden Bewertungen konfrontiert. Die Kärntner Gastronomie und Hotellerie schlägt Alarm und fordert dringende Maßnahmen, um gegen diese wachsende Bedrohung vorzugehen.
Anonyme Fake-Bewertungen im Internet
In der digitalen Ära haben Online-Bewertungsplattformen wie Google und TripAdvisor eine immense Macht über den Ruf und den Erfolg von Unternehmen, insbesondere in der Tourismusbranche. Die Möglichkeit für anonyme Nutzer, falsche und diffamierende Bewertungen zu hinterlassen, bedroht die Integrität und Existenz vieler Betriebe.
Ein unbefriedigender Status quo
Die derzeitige Rechtslage bietet wenig Schutz vor falschen Bewertungen, und die Löschung solcher Einträge gestaltet sich oft als langwierig und kostspielig. Die Kärntner Gastronomie und Hotellerie fordert deshalb dringende Reformen, darunter die Verpflichtung zur eindeutigen Identifizierung von Nutzern auf Bewertungsplattformen und die Sicherstellung, dass Bewertungen nur von tatsächlichen Gästen abgegeben werden können.
Schutz vor existenzbedrohenden Bewertungen
Die Kärntner Wirtschaftskammer warnt davor, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht auf Kosten der Existenz von Unternehmen gehen darf. Subjektive Meinungen sind zulässig, aber falsche und wettbewerbswidrige Bewertungen dürfen nicht toleriert werden. Die Forderungen nach einem transparenteren und gerechteren Bewertungssystem im Internet erhalten breite Unterstützung und sollen zu dringenden Maßnahmen führen, um die betroffenen Betriebe zu schützen.
