Europa

EU-Pro­gram­me: Neue Chan­cen für Kärn­tens Jugend!

Die Jugend in Kärnten profitiert von vielfältigen EU-Jugendprogrammen. In letzten drei Jahren flossen durch Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps neun Millionen Euro an EU-Fördermitteln nach Kärnten.

EU-Pro­gram­me: Neue Chan­cen für Kärn­tens Jugend! Landeshauptmann Peter Kaiser, Tanja Leitner, Landesrätin Sara Schaar und Ernst Gesslbauer (von links).

© LPD Kärnten/Stein

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Die EU bie­tet vie­le Chan­cen. “Wir möch­ten die Jugend in Kärn­ten ein­la­den, die­se Chan­cen auch zu nut­zen“, appel­lie­ren Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser und Lan­des­rä­tin Sara Schaar und wei­sen auf die Anlauf­stel­le bei Fra­gen zu den viel­fäl­ti­gen EU-Jugend­pro­gram­men, wel­che bis Ende 2027 lau­fen, hin. Die Kärnt­ner Volks­hoch­schu­len (VHS) sind im Auf­trag des Lan­des­ju­gend­re­fe­ra­tes als neue Regio­nal­stel­le für die EU-Jugend­pro­gra­me Eras­mus+ Jugend und Euro­päi­sches Soli­da­ri­täts­korps (ESK) in Kärn­ten bera­tend tätig.

Jun­ge Men­schen sind die Zukunft

Euro­pa ver­bin­det Men­schen und es liegt an den Jun­gen, den Vor­teil zu nut­zen und aus­zu­bau­en. Es müs­se Ziel der Poli­tik sein, EU-Jugend­pro­gram­me zu för­dern und damit der Zukunft die bes­ten Rah­men­be­din­gun­gen für die Bil­dung einer euro­päi­schen Iden­ti­tät zu bie­ten. „Ich wer­de mich wei­ter­hin dafür ein­set­zen. Denn gera­de ange­sichts der mul­ti­plen Kri­sen, denen wir in den ver­gan­ge­nen Jah­ren aus­ge­setzt waren und immer noch sind, muss deut­lich wer­den, dass Euro­pa als größ­tes Frie­dens­pro­jekt jeden­falls wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den muss. Dafür brau­chen wir enga­gier­te jun­ge Men­schen, die Grund­wer­te leben und in die Welt hin­aus­tra­gen“, meint Kai­ser, der die Akti­on „Schü­le­rin­nen und Schü­ler nach Brüs­sel“ initi­ier­te. Pro Schü­ler gibt es einen Zuschuss von 150 Euro für eine im Schul­un­ter­richt und über das Kärnt­ner Ver­bin­dungs­bü­ro orga­ni­sier­te Brüs­sel-Rei­se, um sie für die EU und die Bedeu­tung Euro­pas zu sen­si­bi­li­sie­ren.

Teil­nah­me an demo­kra­ti­schen Pro­zes­sen

In den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren flos­sen durch die Pro­gram­me Eras­mus+ und ESK knapp neun Mil­lio­nen Euro an EU-För­der­mit­teln nach Kärn­ten. Es wur­den rund 4.760 Per­so­nen aus Kärn­ten mobi­li­siert bzw. rund 100 Pro­jek­te rea­li­siert, unter ande­rem durch Orga­ni­sa­tio­nen wie Natur­freun­de Kärn­ten oder Ini­cia­tiv Ango­la. EU-Jugend­pro­gram­me bin­den jun­ge Men­schen in die euro­päi­sche Gemein­schaft ein, för­dern die inter­kul­tu­rel­len Kom­pe­ten­zen und unter­strei­chen die Bedeu­tung von Euro­pa und Demo­kra­tie.

Die EU-Jugend­pro­gram­me Eras­mus+ Jugend und ESK hal­ten Mög­lich­kei­ten zur per­sön­li­chen und beruf­li­chen Berei­che­rung für jun­ge Men­schen bereit. Sie eröff­nen neue Bil­dungs­chan­cen, för­dern den inter­kul­tu­rel­len Aus­tausch und den Auf­bau neu­er Netz­wer­ke. “Gleich­zei­tig tra­gen sie zu einem star­ken euro­päi­schen Bewusst­sein bei und ermög­li­chen akti­ve Teil­nah­me an demo­kra­ti­schen Pro­zes­sen“, ist Lan­de­rä­tin Schaar über­zeugt.

Bil­dung wird geför­dert

Mit dem Pro­gramm Eras­mus+ Jugend wer­den non-for­ma­le Bil­dung jun­ger Men­schen und der außer­schu­li­sche Jugend­be­reich durch die EU geför­dert. Jun­ge Men­schen zwi­schen 13 und 30 Jah­ren kön­nen sich für euro­pa­wei­te Jugend­be­geg­nun­gen oder Youth Par­ti­ci­pa­ti­on Acti­vi­ties im Aus­land bewer­ben — und damit am gesell­schaft­li­chen und demo­kra­ti­schen Leben betei­li­gen. Das Pro­gramm för­de­re Mobi­li­tät und inter­kul­tu­rel­le Lern­erfah­run­gen sowie Wei­ter­bil­dung und Ver­net­zung von Men­schen, die in der Jugend­ar­beit tätig sind.

Ziel: Türe nach Euro­pa öff­nen

„Zusätz­lich zu den Mög­lich­kei­ten für fast 900 jun­ge Men­schen aus Kärn­ten, sich im Rah­men der EU-Jugend­pro­gram­me in den letz­ten drei Jah­ren in Euro­pa zu enga­gie­ren, nutz­ten auch rund 4.000 Schü­ler, Lehr­lin­ge und Stu­die­ren­de die Mög­lich­kei­ten, im Aus­land zu ler­nen und zu arbei­ten”, betont Ernst Gessl­bau­er, Direk­tor für die Pro­gram­me Eras­mus+ und ESK in der natio­na­len Bil­dungs­agen­tur OeAD. Befra­gun­gen zei­gen, dass die Pro­gram­me ihre Zie­le erfül­len, die Türe nach Euro­pa zu öff­nen und den Men­schen eine Teil­nah­me zu ermög­li­chen, unab­hän­gig von ihrer per­sön­li­chen oder sozia­len Her­kunft.

Das Euro­päi­sche Soli­da­ri­täts­korps als EU-Jugend­för­der­pro­gramm hilft jun­gen Men­schen zwi­schen 18 und 30 Jah­ren dabei, sich auf loka­ler Ebe­ne oder im Aus­land im Rah­men von viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten und Pro­jek­ten zu enga­gie­ren, um einen Bei­trag zu einer soli­da­ri­schen Gemein­schaft zu leis­ten und bei einem sinn­erfül­len­den Job oder Prak­ti­kum Erfah­run­gen zu sam­meln. Außer­dem wer­den kon­kre­te Ideen zur Ver­bes­se­rung des mit­tel­ba­ren Lebens­um­fel­des geför­dert, denen für eine erfolg­rei­che Umset­zung noch (finan­zi­el­le) Unter­stüt­zung fehlt.

VHS: Jahr­zehn­te­lan­ge Erfah­rung

Neu­er Ansprech­part­ner bei Fra­gen zu den EU-Jugend­pro­gram­men sind die VHS. „Kärn­ten mit sei­ner ein­zig­ar­ti­gen kul­tu­rel­len und sprach­li­chen Viel­falt kann von Eras­mus+ beson­ders pro­fi­tie­ren“, bestä­tig­te Tan­ja Leit­ner, Bereichs­lei­te­rin für Pro­jek­te und Pro­gram­me in den VHS. Als VHS sei ihnen wich­tig, nie­der­schwel­lig dazu bei­zu­tra­gen, das Ange­bot in die Brei­te zu brin­gen und alle jun­gen Men­schen damit zu errei­chen. “Hier­für stel­len wir unser weit­rei­chen­des Netz­werk und unse­re jahr­zehn­te­lan­ge Erfah­rung mit EU-Pro­jekt­for­ma­ten zur Ver­fü­gung.”

18.02.2024 13:00
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EU-Pro­gram­me: Neue Chan­cen für Kärn­tens Jugend! Landeshauptmann Peter Kaiser, Tanja Leitner, Landesrätin Sara Schaar und Ernst Gesslbauer (von links).

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