Wohnungsnot
St. Veit setzt auf Mietpreisbremse
Die steigenden Mieten in Kärnten alarmieren: Sowohl im privaten als auch im kommerziellen Sektor nehmen die Mietkosten bedenklich zu. Die Stadtgemeinde St. Veit/Glan setzt bereits Maßnahmen, während ein bundesweiter Mietpreisdeckel gefordert wird.
© Stadtgemeinde St. Veit
Mit einem der höchsten Anteile an Gemeindewohnungen in Österreich nach Wien, reagiert die Stadt St. Veit mit einer Mietpreisbremse auf die steigenden Kategoriemieten in gemeindeeigenen Altbauwohnungen.
Forderung nach bundesweitem Mietpreisdeckel
Das Problem ist damit allerdings keineswegs vom Tisch. “Die Bundesregierung ist gefordert, ein bundesweit gültiges Gesetz zur Regulierung der Mietpreise einzuführen, um die steigenden Wohnkosten einzudämmen und Wohnen für alle leistbar zu machen”, reagiert Bürgermeister Martin Kulmer.
Investition in leistbaren Sozialbau
Die Stadt setzt bereits Maßnahmen, um gegen die steigenden Mieten vorzugehen: Sie treibt Investitionen in neuen, leistbaren Sozialbau voran. Um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und die Heizkosten langfristig zu senken werden Sanierungsprojekte gefördert.
Nachhaltige Entwicklung des Wohnungsbaus
Die Maßnahmen zielen darauf ab, den Wohnungsmarkt zu stabilisieren und eine nachhaltige Entwicklung des Wohnungsbaus in Kärnten zu fördern. Sanierungsprojekte und Investitionen in neuen Sozialbau sollen dazu beitragen, Wohnen für alle erschwinglich zu machen und den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden.