19. März

Gemein­sam für einen nach­hal­ti­gen Wan­del

Am 19. März 2024 ist Welttag der Sozialen Arbeit. Dazu lädt die FH Kärnten und die Universität Klagenfurt zu Veranstaltungen. Bevor es so weit ist, erklärt Marina Salmhofer, Landessprecherin des Berufsverbands der Sozialen Arbeit, inwiefern Wirtschaft und Soziale Arbeit miteinander verbunden sind.

Gemein­sam für einen nach­hal­ti­gen Wan­del Soziale Arbeit und Wirtschaft seien in der Realität eng miteinander verbunden, sagt Für Marina Salmhofer, Expertin für betriebliche Sozialarbeit, Supervision und Coaching von SIBCom.

© Sabine Biedermann

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Der Welt­tag der Sozia­len Arbeit, der am 19. März 2024 began­gen wird, bie­tet Gele­gen­heit, die Rol­le der Sozia­len Arbeit in der Gesell­schaft zu wür­di­gen. Unter dem Mot­to “Gemein­sam für einen nach­hal­ti­gen Wan­del — Buen Vivir” hebt der Welt­tag die Bedeu­tung von koope­ra­ti­ven Bemü­hun­gen her­vor, um nach­hal­ti­ge Ver­än­de­run­gen in unse­ren Gemein­schaf­ten zu bewir­ken.

Kom­ple­xe Her­aus­for­de­run­gen

Der Berufs­ver­band der Sozia­len Arbeit betei­ligt sich aktiv und führt mit Part­nern Ver­an­stal­tun­gen durch. Die Her­aus­for­de­run­gen, vor denen Gesell­schaf­ten ste­hen, sind viel­fäl­tig und kom­plex. Von sozia­ler Unge­rech­tig­keit und wirt­schaft­li­cher Insta­bi­li­tät bis hin zu Umwelt­pro­ble­men und dem Bedarf an inklu­si­ven Gemein­schaf­ten ste­hen die Sozi­al­ar­bei­ter und Sozi­al­päd­ago­gen an vor­ders­ter Front. Für Mari­na Salm­ho­fer, Exper­tin für betrieb­li­che Sozi­al­ar­beit, Super­vi­si­on und Coa­ching von SIBCom, steht eines fest: “Sozia­le Arbeit und Wirt­schaft sind in der Rea­li­tät eng mit­ein­an­der ver­bun­den und kön­nen von ein­an­der pro­fi­tie­ren. Durch Inte­gra­ti­on von sozia­len Ansät­zen in die Wirt­schaft kön­nen wir nicht nur sozia­le Pro­ble­me, wie Sucht, Gewalt, Mob­bing, Inklu­si­on effek­ti­ver ange­hen, son­dern auch eine gerech­te­re und nach­hal­ti­ge­re Gesell­schaft auf­bau­en.”

Nach­hal­ti­gen Wan­del errei­chen

Der Tag lädt dazu ein, einen kri­ti­schen Blick auf die bestehen­den sozia­len, wirt­schaft­li­chen und öko­lo­gi­schen Struk­tu­ren zu wer­fen und Wege zu fin­den, um einen nach­hal­ti­gen Wan­del zu errei­chen. Es geht dar­um, Brü­cken zu bau­en, Res­sour­cen zu tei­len und die Stim­men der­je­ni­gen zu stär­ken, die oft über­se­hen wer­den. Fach­kräf­te spie­len eine ent­schei­den­de Rol­le bei der För­de­rung von Gleich­be­rech­ti­gung, sozia­ler Gerech­tig­keit und dem Schutz vul­nerabler Bevöl­ke­rungs­grup­pen. Doch gehe es auch um die sozia­le Ver­ant­wor­tung von Unter­neh­men, meint Salm­ho­fer. “Immer mehr Unter­neh­men erken­nen die Bedeu­tung ihres gesell­schaft­li­chen Enga­ge­ments und über­neh­men sozia­le Ver­ant­wor­tung gegen­über ihrer Mit­ar­bei­ter, Kun­den, Lie­fe­ran­ten und der Gesell­schaft im All­ge­mei­nen”.

Zusam­men­ar­beit ist der Schlüs­sel

Man müs­se erken­nen, so Salm­ho­fer, dass jeder Mit­ar­bei­ter und jede Füh­rungs­kraft Mut­ter, Vater und Part­ner sei. “Dem­entspre­chend gehen auch vie­le sozia­le The­men ein­her, wie finan­zi­el­le Sor­gen, Sucht­the­ma­ti­ken, pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge oder Gewalt in der Fami­lie”, erklärt die Exper­tin von SIBCom. Der Welt­tag ermu­tigt alle, sich am Stre­ben nach Ver­än­de­rung zu betei­li­gen und macht die Leis­tun­gen der Berufs­an­ge­hö­ri­gen für die Gesell­schaft sicht­bar. Damit setzt er ein Zei­chen der Aner­ken­nung und Sicht­bar­keit die­ser wich­ti­gen Arbeit, die oft unter schwie­ri­gen Rah­men­be­din­gun­gen geleis­tet wird. In einer Zeit, in der die Welt mit glo­ba­len Her­aus­for­de­run­gen kon­fron­tiert ist, ist Zusam­men­ar­beit der Schlüs­sel zum Erfolg.

Die Ter­mi­ne

  • Frei­tag, 15. März 2024, 16.30 Uhr
    • Fach­ver­an­stal­tung der FH Kärn­ten samt Sozi­al­ar­beits­par­ty
    • Dis­kus­si­on mit Leh­ren­den, Stu­die­ren­den, Sozi­al­ar­bei­ter und Ver­tre­ter des Berufs­ver­bands
    • Live-Musik der Band Fla­vor Amp
    • Ver­kos­tung der „Kärnt­ner Sozi­al­ar­beits­sup­pe“
  • Mitt­woch, 18. März, 17 bis 19 Uhr (online)
    • „Buen Vivir — Mit Sozia­ler Arbeit und Gesell­schaft gemein­sam für nach­hal­ti­gen Wan­del ein­tre­ten“ (Alpen-Adria-Uni­ver­si­tät Kla­gen­furt)
    • Dis­kus­si­on von Nach­hal­tig­keits-Stra­te­gien für Sozia­le Arbeit, Adres­sa­ten und Gesell­schaft

10.03.2024 17:00
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Gemein­sam für einen nach­hal­ti­gen Wan­del Soziale Arbeit und Wirtschaft seien in der Realität eng miteinander verbunden, sagt Für Marina Salmhofer, Expertin für betriebliche Sozialarbeit, Supervision und Coaching von SIBCom.

© Sabine Biedermann