„Auch wenn der Minister davon ausgeht, dass mit der ÖVP als Koalitionspartner im Bund eine Umsetzung derzeit nicht möglich ist, ist es wichtig und richtig, dass jetzt konkrete Maßnahmen ausgearbeitet werden, denn Armutsbekämpfung wird oberstes Ziel der nächsten Bundesregierung sein müssen“, meint Arpa.
Gemeinsames Ziel über Parteigrenzen hinweg
Die Bekämpfung von Kinderarmut müsse zum gemeinsamen Ziel über Parteigrenzen hinweg werden. „Kärnten bietet sich als Pilotregion für eine Kindergrundsicherung an. Auch die Mindestsicherung wurde Mitte der 2000er Jahre zuerst in Kärnten umgesetzt und erprobt, bevor sie höchst erfolgreich auf ganz Österreich ausgerollt wurde“, streicht Arpa hervor. Dieser Pionierrolle könne Kärnten einmal mehr einnehmen.
Investition in die Zukunft
„Armut prägt Kinder ein Leben lang, beeinträchtigt ihren Schulerfolg und ihren späteren Berufsweg. Jeder Euro, der für die Bekämpfung von Kinderarmut eingesetzt wird, erhöht nicht nur die Chancen von jungen Menschen, sondern ist auch eine Investition in den gesellschaftlichen Zusammenhalt, den sozialen Frieden und die gute wirtschaftliche Entwicklung des Landes“, erklärt Arpa.
Europäische Ziele nicht vergessen
Armutsbekämpfung zähle auch zu den zentralen Zielen der Europäischen Union, streicht die Kärntner SPÖ-Spitzenkandidaten für die EU-Wahl hervor: „Unsere Aufgabe muss es sein dieses Europa zukunftsfit zu gestalten, den Frieden zu sichern, den Wohlstand zu erhalten – und Europa ein Stück weiter sozialer und gerechter zu machen, besonders für Kinder und Frauen.“