Private Grün-Oasen
„Über’n Zaun schau’n“ in Villach
Iris Reiner-Rajakowitsch beteiligt sich am Projekt „Über’n Zaun schau’n“ in Villach. Dabei geht es darum, Gärten in Villach, die ein Beitrag zu Schönheit, Biodiversität und Klima in der Stadt sind, zu präsentieren.
© Karin Wernig
Die Villacherin Iris Reiner-Rajakowitsch war die Erste, die sich mit ihrer Familie spontan dazu bereit erklärte, ihren privaten Garten im Rahmen des Projekts „Über‘n Zaun schau‘n“ herzuzeigen. Der Naturgarten inmitten der kompakt verbauten Stadt entpuppt sich als beeindruckendes grünes Juwel, das an Biodiversität und ungezügelter Pflanzenvielfalt kaum zu überbieten ist.
Stadt noch grüner
Davon überzeugte sich Projekt-Initiatorin Vizebürgermeisterin und Stadtgrün‑Referentin Irene Hochstetter-Lackner persönlich. „Die Natur regelt alles selbst, unser Garten sieht immer wieder anders aus, ohne dass wir etwas großartig dazu beitragen müssen. Er ist halt irgendwie ein Garten für Bequeme“, erzählte Reiner-Rajakowitsch der Vizebürgermeisterin bei diesem Besuch. Sie ist Biologin und lässt auch die Nachbarn an ihrem tausend Quadratmeter großen Grünidyll teilhaben, indem sie beispielsweise geerntete Äpfel im Herbst zur freien Entnahme vor ihr Haus stellt: „Ich finde es zudem wunderschön, dass man auch als Privatperson einen Beitrag dazu leisten kann, unsere Stadt noch grüner und damit auch das Klima angenehmer zu machen. Jeder Garten, sei er noch so klein, ist ein wichtiger Baustein dazu und auch gut für das eigene Seelenheil.“
Wissenswert
Wer sich „Über‘n Zaun schau’n“ lassen möchte, ist eingeladen, noch bis Ende Oktober Fotos seiner privaten Grünoase zu schicken. Unter allen Teilnehmern werden Kupfergießkannen verlost. Alle Information sind online zu finden.