Hauptgründe für die finanzielle Herausforderung waren die hohe Inflation, der stark gestiegene Strompreis und die erhöhten Transferzahlungen ans Land. Bürgermeister Ferdinand Vouk betonte, dass die Gemeinde lediglich Beifahrer dieser Kostenentwicklung sei und wenig Einfluss habe.
Fortschritte in der Finanzlage
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnten die Schulden um 500.000 Euro reduziert und die Rücklagen um 260.000 Euro erhöht werden. Die Gemeinde leistete mit einem positiven Beitrag zum Maastricht-Ergebnis des Staates von plus 1,226.000 Euro ihren Beitrag. Die Personalkosten blieben trotz hoher Gehaltsabschlüsse moderat, und es wurden rund 1,7 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert.
Zukunftsprojekte und Bürgerbeteiligung
Ein Schwerpunkt der politischen Arbeit im kommenden Jahr wird die Überarbeitung des Örtlichen Entwicklungskonzeptes (ÖEK) sein, bei dem Bürgerinnen und Bürger eingebunden werden. Ebenso wird die Entwicklung des Quartiers Velden bei der Tennishalle, inklusive der Planung für eine Internationale Schule, Generationenwohnen und touristische Infrastruktur, vorangetrieben.
Neue Mobilitätslösungen
Die Taxiunternehmer haben die Vereinbarung zum Bedarfstaxi in Velden aufgekündigt, daher werden Verhandlungen mit GoMobil aufgenommen, um einen Mobilitätsservice anzubieten. Die Gemeinde sucht Freiwillige, die sich hier engagieren wollen.
Widerstand gegen die Schließung der Volksschule
Die geplante Schließung der Volksschule St. Egyden stieß auf Widerstand im Gemeinderat. Trotz des Bescheids der Bildungsdirektion zur Schließung wird die Gemeinde Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht einlegen. Eine Resolution wurde einstimmig verabschiedet, um das Bekenntnis zum Weiterbestand der Volksschule St. Egyden zu unterstreichen.