Kärntner Fußball

Mit­ter­dor­fer: „Gemein­sam gegen vier­te Wel­le stem­men“

Klaus Mitterdorfer, Präsident des Kärntner Fußballverbands, wendet sich in einem Brief an alle Vereine in Kärnten und in Osttirol. Sein Appell: „Wir können uns gemeinsam als Fußball-Familie gegen die vierte Corona-Welle stemmen.“

Kärntner Fußballverband Klaus Mitterdorfer, Präsident des Kärntner Fußballverbands

© privat

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„Weil es mir wich­tig und eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit ist: Wir können uns gemein­sam als Fuß­ball­fa­mi­lie gegen die vier­te Coro­na-Wel­le stem­men!“ Mit die­sen Wor­ten beginnt ein Brief, in dem sich Klaus Mit­ter­dor­fer, Prä­si­dent des Kärnt­ner Fuß­ball­ver­bands, an die Fuß­ball­ver­ei­ne in Kärn­ten und in Ost­ti­rol wen­det.

Zwei­fa­che Imp­fung

Auf­grund der aktu­el­len Ent­wick­lung gehen Gesund­heits­exper­ten, so Mit­ter­dor­fer, davon aus, dass uns vor­aus­sicht­lich im Herbst die vier­te Coro­na-Wel­le errei­chen wird. Das wich­tigs­te Mit­tel, um dage­gen anzukämpfen, sei eine möglichst rasche „dop­pel­te“ Imp­fung. Von man­chen Poli­ti­kern wird, ins­be­son­de­re wegen der vor­herr­schen­den Impfträgheit, gefor­dert, vor allem unge­impf­ten Per­so­nen den Zutritt zu Sport- und Frei­zeit­ver­an­stal­tun­gen in Zukunft wie­der zu unter­sa­gen.

„Imp­fung ein­zi­ge Mög­lich­keit“

„In mei­ner Funk­ti­on als Präsident des Kärntner Fuß­ball­ver­bands möchte ich jene Per­so­nen, die sich nicht imp­fen las­sen wol­len, nicht ‚bekeh­ren‘ oder beein­flus­sen. Sich imp­fen oder nicht imp­fen zu las­sen soll und muss wei­ter­hin jeder für sich selbst ent­schei­den können. Es ist mir aber ein sehr gro­ßes Anlie­gen, in Anbe­tracht der ständig stei­gen­den Infek­ti­ons­zah­len und der, am Bei­spiel Ost­ti­rol, bereits wie­der erfolg­ten behördlichen Einschränkungen unse­re gro­ße Fuß­ball­fa­mi­lie dar­auf auf­merk­sam zu machen, dass für mich die Imp­fung zum jet­zi­gen Zeit­punkt die ein­zi­ge Möglichkeit ist, die von uns allen so gewünschte und ersehn­te Rückkehr zur – sport­li­chen – Normalität zu errei­chen“, schreibt Mit­ter­dor­fer.

Das Wir-Gefühl im Fuß­ball

Er appel­liert vor allem an die Eigen­ver­ant­wor­tung der Funktionäre, Trai­ner, Schieds­rich­ter und Fuß­bal­ler und bit­tet sie, die gro­ße Chan­ce, gegen die­ses Virus in so einer effi­zi­en­ten Art und Wei­se anzukämpfen, zu nut­zen. „Wir haben es gemein­sam in den letz­ten 17 Mona­ten geschafft, füreinander gegen­sei­tig Ver­ant­wor­tung zu übernehmen, Abstand zu hal­ten, sich tes­ten zu las­sen, Hygie­ne­re­geln und Präventionskonzepte ein­zu­hal­ten. Ich bin der fes­ten Überzeugung, dass wir die Zukunft unse­rer Sport­fa­mi­lie und einen kon­ti­nu­ier­li­chen Trai­nings- und Meis­ter­schafts­be­trieb in einem hohen Aus­maß sichern und erhal­ten können, wenn vie­le die Möglichkeit ergrei­fen, sich imp­fen zu las­sen“, heißt es wei­ters.

Mit­ter­dor­fer abschlie­ßend: „Fuß­ball hat mir in mei­nem Leben ein sehr star­kes Wir-Gefühl ver­mit­telt. Ich glau­be, dass dies alle fuß­ball­be­geis­ter­ten Men­schen erle­ben dürfen und sehr schätzen. Schau­en wir gemein­sam, dass das auch in Zukunft so bleibt.“

17.08.2021 09:34 - Update am: 17.08.2021 09:37
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Kärntner Fußballverband Klaus Mitterdorfer, Präsident des Kärntner Fußballverbands

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