SPÖ Kärnten
1. Mai: „Feiern, Erinnern und Weiterkämpfen!”
In seiner Festrede erinnerte Landeshauptmann Peter Kaiser an den 1. Mai als Symbol für den unermüdlichen Einsatz der aus einer Arbeiterbewegung entstandenen SPÖ für die arbeitenden Menschen.
© SPÖ Kärnten
In ganz Kärnten fanden heute zum Staatsfeiertag die traditionellen Maiaufmärsche, Veranstaltungen mit Musik und besonderem wie vielfältigem Rahmenprogramm statt — und so auch etwa in der Bezirkshauptstadt Völkermarkt, wo die Bezirksorganisation der SPÖ und des ARBÖ zum traditionellen Familienfest ins Sportzentrum luden. Hier hielt Landeshauptmann und SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Kaiser ebenso die große Festrede zum 1. Mai, dem Tag der Arbeit. Für die Verpflegung der Gäste sorgte Wolfgang Stefitz mit seinem Team. Musikalisch wurde die Veranstaltung von „Tip Top“ umrahmt. Bei einer EU-Ralley durften sich die jüngsten Gäste unter Beweis stellen.
Hunderte “Sternfahrer”
Ob mit dem Fahrrad, dem Auto, dem Motorrad, dem Traktor oder anderen Gefährten — Hunderte „Sternfahrer“ pilgerten zum 1. Mai zum traditionellen Familienfest. Nach dem großen Empfang und dem Kinderfahrradrennen am Sportplatz, ging es für die Gäste ins überdachte Sportzentrum. Bürgermeister Markus Lakounigg freute sich neben Landeshauptmann Peter Kaiser zahlreiche weitere Ehrengäste begrüßen zu dürfen. Unter ihnen auch Bezirksparteivorsitzender Hermann Srienz, der dritte Landtagspräsident Andreas Scherwitzl, Landtagsabgeordnete Manuela Lobnik, Bezirks-EU-Kandidatin Sabrina Winter, zahlreiche Bürgermeister der benachbarten Gemeinden, viele Gemeinderäte sowie Parteifunktionäre.
Für die arbeitenden Menschen
In seiner Festrede erinnerte Kaiser an den 1. Mai als Symbol für den unermüdlichen Einsatz der aus einer Arbeiterbewegung entstandenen SPÖ für die arbeitenden Menschen, für ihr leidenschaftliches Engagement und für sozialdemokratische Errungenschaften die, wie die Demokratie, selbstverständlich geworden sind. „Der Tag der Arbeit, ist wichtiger denn je — denn eines ist klar: Die digitalisierte, globalisierte Arbeitswelt stellt uns vor immer neue Herausforderungen“. Der Einsatz für die Menschen müsse sowohl auf regionaler und nationaler Ebene, aber auch auf internationaler EU-Ebene fortgeführt werden — sprach Kaiser die Nationalratswahl sowie die EU-Wahl an.
Gemeinsames Sprachrohr
Eine starke Sozialdemokratie, die sich gegen eine noch stärkere Ausbeutung in Form einer zuletzt von Lobbyisten und Interessenvertretern geforderten Arbeitszeitverlängerung und ganz klar für gerechtere Pensionen und für die längst fällige Millionärssteuer einsetzt, sei von entscheidender Bedeutung, weil sie für die Interessen der Arbeitnehmer sowie für die Gewerkschaften eintritt und eine Politik gestaltet, die auf Gerechtigkeit und Solidarität basiert. „Wir, die SPÖ, Andi Babler und ich, Markus Lakounigg, Manuela Lobnik, Hermann Srienz, Claudia Arpa und Philip Kucher — wir alle gemeinsam, als SPÖ-Familie kämpfen für mehr Gerechtigkeit — wir sind das Sprachrohr für mehr als 2/3 der Bevölkerung, die sich mehr Beitrags-Gerechtigkeit wünschen“, macht der Landeshauptmann deutlich.
Kaiser appelliert: Wahlrecht nutzen
In seiner Rede rief Kaiser dazu auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen, sowohl bei der Nationalrats- als auch bei der EU-Wahl. Denn für ihn steht fest, dass es eine stabile, sozialdemokratisch geführte österreichische Regierung und eine noch stärkere EU braucht, um die wachsenden Herausforderungen bewältigen zu können — es brauche aber auch in den Gremien Vertreter, die sich für die Kärntner und deren Anliegen einsetzen.
