Die angehenden Zimmererlehrlinge mussten einen Dachstuhlabschnitt fertigen, der nach zwei Seiten geneigt ist — in Fachkreisen als Kehlbalkendach bekannt. Die Herausforderung bestand darin, den Gratsparren exakt zu bearbeiten.
Weiblicher Anteil in der Lehre
In Kärnten absolvieren derzeit 115 junge Menschen eine dreijährige Lehre zum Zimmerer und 16 eine vierjährige Lehre zum Zimmereitechniker. Nur fünf Prozent der Lehrlinge sind weiblich. Die Jury, bestehend aus Landesinnungsmeister Fritz Klaura, Landeslehrlingswart Erich Dullnig und Zimmermeisterin Ulrike Kavalar-Kofler, bewertete die erstklassig ausgearbeiteten Modelle im Maßstab 1:5.
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Die Sieger stehen fest
Auf das Siegerpodest schafften es Roman Regittnig (1. Platz), Matthias Heregger (2. Platz) und Simon Aigner (3. Platz). Ihre herausragenden Leistungen wurden mit den entsprechenden Platzierungen belohnt.
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Dringender Bedarf an Fachkräften
WK-Innungsmeister Fritz Klaura betonte die Bedeutung des Wettbewerbs für das Kärntner Zimmererhandwerk und lobte die Qualität der Arbeiten: „Alle Teilnehmer haben ihr handwerkliches Können unter Beweis gestellt und hervorragende Arbeit geleistet. Kärnten braucht dringend gut ausgebildete Fachkräfte.“
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Blick in die Zukunft
Die Landessieger werden Kärnten beim Bundeslehrlingswettbewerb von 21.–22. Juni 2024 in Vorarlberg vertreten. Damit bietet sich den talentierten Nachwuchskräften eine weitere Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen und das Handwerk zu repräsentieren.
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