Wolfsberg
20-Jahr-Jubiläum: Drauflößerei erhielt das Landeswappen
Geflößt wird von Lavamünd nach Unterdrauburg und zurück. Die Drauflößerei gilt als eine bedeutende Attraktion mit historischem Hintergrund und empfängt tausende Gäste pro Jahr.
© LPD Kärnten/Varh
Mit einer Floßfahrt auf der Drau die Natur aus einer anderen Perspektive erleben: Dieses Highlight bietet der Verein „Kraftholz Flößerei“ seit 2004 Einheimischen sowie Touristen. Auf dem ersten, rund 140 Quadratmeter großen, Floß konnten rund 60 Personen transportiert werden. In den letzten 20 Jahren wurde die Flotte auf fünf Floße vergrößert, geflößt wird von Lavamünd nach Unterdrauburg und zurück. Mittlerweile gilt die Drauflößerei als eine bedeutende Attraktion mit historischem Hintergrund und empfängt tausende Gäste pro Jahr. 2023 wurde die Flößerei von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit aufgenommen.
Geschichte und Modernität
Und nun bekam der Verein von Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Daniel Fellner zum 20-Jahr-Jubiläum das Landeswappen verliehen. „Diese Idee verbindet die lange Geschichte dieser Region mit Elan und Modernität. Es wohnt uns allen eine Sehnsucht nach Ruhe inne und hier finden wir die Beruhigung des Wassers auf einer Kärntner Lebensader, der Drau”, meint Kaiser bei der Verleihung.
Große Hartnäckigkeit
Landesrat Fellner verwies auf das Gemeinsame des Projekts. „Es ist der Geist des Gemeinsamen und euer Enthusiasmus, der dieses Projekt in den letzten 20 Jahren angetrieben hat und weiter antreiben wird“. Es sei beeindruckend, was der Verein durch seine Arbeit und Hartnäckigkeit erreicht habe. “Ich danke euch dafür, dass ihr jedes Jahr tausende Gäste zu uns bringt, die sich von der Schönheit unserer Region überzeugen können“, sagte Bürgermeister Wolfgang Gallant.
Floßherr Robert Paulitsch
St. Georgens Bürgermeister Karl Markut beglückwünschte die „Draufloss GmbH“ und alle Pioniere zu ihrem Erfolg: „Wir können miterleben, was aus einer Vision entstehen kann. Ein Erfolgsprojekt, dass über die Region hinaus bekannt ist. Ich wünsche den Flößern alles Gute für die Zukunft“. Floßherr Robert Paulitsch gab einen Überblick über die Geschichte des Vereins. Er dankte der Landespolitik, welche die Projektumsetzung unterstützte: „Es sind in den 20 Jahren immer mehr Floßfahrten geworden und wir können sagen, dass bisher immer alles gut gegangen ist. Ich danke auch der Firma Steiner Bau für die Ermöglichung der Anlegestelle“.
Online-Tipp: draufloss.com.


