Vor Blumenhalle

Kap­pel am Krapp­feld: Demo gegen geplan­ten Stein­bruch

Am Donnerstag (16. Mai) hatte die Bürgerinitiative „Nein zum Neupersteinbruch am Windischberg in Unterpassering!“ zur Kundgebung nach St. Veit/Glan eingeladen.

Kap­pel am Krapp­feld: Demo gegen geplan­ten Stein­bruchDie Bürgerinitiative machte ihren Unmut vor der Blumenhalle kund.

© Andreas Walcher

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Beginn war um 8 Uhr auf dem Platz vor der Blu­men­hal­le in der Vil­la­cher Stra­ße 15. Ver­tre­ter der Medi­en waren herz­lich ein­ge­la­den, an der Ver­an­stal­tung teil­zu­neh­men. Anlass der Kund­ge­bung war die münd­li­che Ver­hand­lung der Bezirks­haupt­mann­schaft St. Veit zum geplan­ten Stein­bruch in Unter­pas­se­ring. Die zen­tra­le For­de­rung der Bür­ger­initia­ti­ve lau­te­te: „Die Behör­de muss der Fir­ma Dolo­mit Eber­stein Neu­per GmbH die Geneh­mi­gung des geplan­ten Stein­bruchs ver­sa­gen!“

Pro­test­kund­ge­bung vor Blu­men­hal­le

An der Kund­ge­bung hat­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus den Gemein­den Kap­pel am Krapp­feld und St. Geor­gen am Läng­see teil­ge­nom­men. Die­se lit­ten bereits unter den Aus­wir­kun­gen eines bestehen­den Stein­bruchs in der Ort­schaft Pöl­ling, der eben­falls von der Fir­ma Dolo­mit Eber­stein betrie­ben wird. Lärm, Staub und Erschüt­te­run­gen beein­träch­tig­ten dort das täg­li­che Leben der Anwoh­ner mas­siv.

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Gefähr­dung des Natu­ra-2000-Schutz­ge­biets

Der geplan­te neue Stein­bruch gefähr­de­te das knapp 700 Hekt­ar gro­ße Natu­ra-2000-Euro­pa­schutz­ge­biet Manns­berg-Boden. Nur 40 Meter von die­sem Schutz­ge­biet ent­fernt, wür­de der Stein­bruch mit Lärm, Staub und Erschüt­te­run­gen eine erheb­li­che Beein­träch­ti­gung dar­stel­len. Das Gebiet beher­berg­te 19 geschütz­te Orchi­deen­ar­ten und euro­pa­weit sel­te­ne Buchen­wäl­der. Mit dem Alpen­bock­kä­fer und der Schmet­ter­lings­art Rus­si­scher Bär waren zudem zwei Tier­ar­ten ver­tre­ten, deren Erhalt von größ­tem Inter­es­se ist. Wei­ter­hin umfass­te das Natur­schutz­ge­biet das his­to­ri­sche Schloss Manns­berg sowie ein Euro­pa­schutz­zen­trum, das mit 1,5 Mil­lio­nen Euro von der EU, dem Bund und dem Land Kärn­ten errich­tet wur­de.

 

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Die Bür­ger­initia­ti­ve mach­te ihren Unmut vor der Blu­men­hal­le kund.
© Andre­as Wal­cher

Lebens­qua­li­tät der Anwoh­ner bedroht

Die Bür­ger­initia­ti­ve und die teil­neh­men­den Bür­ge­rin­nen und Bür­ger for­der­ten ent­schie­den, dass der geplan­te Stein­bruch nicht geneh­migt wird, um die Lebens­qua­li­tät der Anwoh­ner zu schüt­zen und das wert­vol­le Natur­schutz­ge­biet zu bewah­ren.

 

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16.05.2024 13:00
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Kap­pel am Krapp­feld: Demo gegen geplan­ten Stein­bruchDie Bürgerinitiative machte ihren Unmut vor der Blumenhalle kund.

© Andreas Walcher