Rathaus Klagenfurt
SPÖ kritisiert Missstände und fordert Reform
Die SPÖ Klagenfurt fordert eine seriöse Einbindung der Mitarbeiter bei der geplanten Strukturreform im Rathaus und kritisiert gleichzeitig die anhaltenden Missstände bei "Klagenfurt Wohnen".
© Andreas Walcher
Reformen erfordern Einbindung
Die SPÖ Klagenfurt unterstützt eine Strukturreform im Rathaus, betont jedoch die notwendige Einbindung der Mitarbeiter. Vizebürgermeister Philipp Liesnig erklärt: „Wir begrüßen die Reform, aber die Personalvertretung muss einbezogen werden.“ Die geplante Reform soll 22 Abteilungen in 12 Referate überführen und 2,4 Millionen Euro jährlich einsparen. Liesnig fordert Klarheit über den Prozess und kritisiert unklare Maßnahmen, wie die Streichung der Zuschüsse für das Hallenbad Klagenfurt und die Liquidierung der Klagenfurt Marketing GmbH.
Kritik an “Klagenfurt Wohnen”
Die SPÖ prangert zahlreiche Skandale bei “Klagenfurt Wohnen” an, darunter Probleme mit Brandschutz und falsch verrechnete Betriebskosten. Trotz bekannter Missstände habe Bürgermeister Scheider nicht gehandelt. Der neue Verantwortliche, Alexander Kastner, initiierte im Mai 2024 eine Sonderprüfung der Auftragsvergaben. Gemeinderat (SPÖ) Ralph Sternjak fordert den Bürgermeister auf, seine Wahlversprechen wie die Sanierung von Gemeindewohnungen und die Schaffung neuer Wohnprojekte einzulösen, und schlägt vor, die Agenden des Bereichs „Wohnen“ in andere politische Hände zu geben.

