Edinburgh
Reiner glänzte bei der Orientierungslauf-WM
Vom 12. bis 17. Juli versammelten sich die weltbesten Orientierungsläufer in Edinburgh, um bei der diesjährigen Sprint-Weltmeisterschaft ihr Können zu messen. Unter den Teilnehmern befand sich auch der Kärntner Matthias Reiner von den Naturfreunden Villach Orienteering.
© IOF/Kristina Lindgren
Die mittelalterliche Altstadt Edinburghs, gespickt mit eleganten Wohnvierteln, Gartenanlagen und neoklassizistischen Gebäuden, bot ein ideales Terrain für den Wettkampf. Beim Orientierungslauf ist es nicht nur entscheidend, schnell zu laufen, sondern auch währenddessen in den verwinkelten Gassen den Überblick zu behalten. Ein Verlust des Kartenkontakts kann schnell in einer Sackgasse oder am falschen Kontrollpunkt enden.
Mehr als 200 Teilnehmer
Bestes Ergebnis seiner Karriere
Sechs Sekunden Rückstand
Triumph für das österreichische Team
In der Mixed Sprint Staffel gelang der österreichischen Mannschaft eine herausragende Leistung. In der Besetzung Anna Gröll (OLC Graz), Jannis Bonek (NF Wien), Matthias Reiner und Ylvi Kastner (NF Wien) sicherte sich das Team den 8. Platz und egalisierte damit das bisher beste Ergebnis von 2017, bei dem Reiner ebenfalls Teil der Mannschaft war. „Der Universitätscampus bot ein perfektes Gelände für eine schnelle und spannende Sprintstaffel. Das ausgeklügelte Gabelungssystem sorgte für hohen Stress, da niemand wusste, wohin die Konkurrenten als nächstes laufen würden. Doch jeder von uns bewahrte einen kühlen Kopf und rief sein Können fast perfekt ab. Plötzlich waren wir genau dort, wo wir hinwollten: in den Top 10 mit Potenzial nach vorne“, freute sich Reiner.
Von 15. bis 20. August 2024 steht für den Kärntner bereits das nächste Highlight an: die Europameisterschaft in Ungarn, bei der er in der Mitteldistanz antreten wird.

