World Games
Matthias Reiner erreicht Karriere-Bestleistung
Ein Meilenstein für den Villacher Orientierungsläufer Matthias Reiner: Der Athlet der Naturfreunde Villach Orienteering belegte bei den World Games in Chengdu (China) in der Mitteldistanz den hervorragenden 14. Platz.
Mit seiner Leistung zählt Reiner nicht nur zu den besten Orientierungsläufern Europas, sondern hat auch eindrucksvoll bewiesen, dass sich der österreichische OL-Sport international nicht verstecken muss.© Michael Meindl
Die Bedingungen waren dabei alles andere als einfach: brütende Hitze mit knapp 37 Grad Celsius, eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit und ein ungewöhnliches Terrain mit mosaikartigen Reisfeldern verlangten den Teilnehmer alles ab. Für europäische Athleten eine kaum bekannte Herausforderung — doch Reiner meisterte sie mit mentaler Stärke, taktischem Geschick und einem unerschütterlichen Willen.
Harte Wettkampferfahrungen
„Es war die härtesten Wettkampferfahrungen meines Lebens — körperlich wie auch mental“, schildert der Villacher direkt nach dem Rennen. „Aber genau dafür trainieren wir. Für diese großen Momente, wenn alles zusammenkommt.“ Mit seiner Leistung zählt Reiner nicht nur zu den besten Orientierungsläufern Europas, sondern hat auch eindrucksvoll bewiesen, dass sich der österreichische OL-Sport international nicht verstecken muss.

Die World Games gelten als das inoffizielle Pendant zu den Olympischen Spielen für Sportarten wie Orientierungslauf, die derzeit (noch) nicht olympisch sind — umso bedeutender ist Reiners Platzierung in diesem hochklassigen, internationalen Starterfeld.
