Wirtschaft
Infineon Österreich streicht 380 Jobs
In den kommenden zwei Jahren werden bei Infineon Österreich insgesamt 380 Stellen abgebaut, hauptsächlich durch Pensionierungen und Altersteilzeit.
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Zukunftsthemen und Wettbewerbsdruck
Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende von Infineon Österreich, betont, dass das Unternehmen weiterhin auf Zukunftsthemen wie Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität und Sicherheit im Internet der Dinge setzt. Gleichzeitig müsse Infineon jedoch auf das herausfordernde Wettbewerbsumfeld reagieren, das durch Marktschwäche und steigende Energie- sowie Personalkosten geprägt sei. Das Unternehmen führt daher ein Programm zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch.
Keine betriebsbedingten Kündigungen
Die geplanten Maßnahmen zielen auf Effizienzsteigerungen und die Reduzierung von Komplexität ab. Für die kommenden zwei Jahre sind keine betriebsbedingten Kündigungen vorgesehen. Stattdessen werden Instrumente wie Altersteilzeit, natürliche Fluktuation und Pensionierungen genutzt, um die Personalreduzierung umzusetzen. Herlitschka betont, dass dieser Schritt in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat erfolgt und der sozialen Verantwortung des Unternehmens Rechnung trägt.
Standorte und Mitarbeiter
Infineon hat seinen Hauptsitz in Villach und unterhält weitere Niederlassungen in Graz, Klagenfurt, Linz und Wien. Von den insgesamt 6.000 Beschäftigten in Österreich sind etwa 2.500 in Forschung und Entwicklung tätig, wobei der Großteil der Mitarbeiter (rund 4.900) am Standort Villach beschäftigt ist.
