Wirtschaftsstandort

St. Veit hat nun ein Stand­ort-Mar­ke­ting mit Herz

Neue Kampagne für den Wirtschaftsstandort: Die Stadtgemeinde St. Veit rollt eine Standortmarketing-Initiative für Innenstadt, Gewerbe- und Industrieflächen aus.

St. Veit hat nun ein Stand­ort-Mar­ke­ting mit Herz Bürgermeister Martin Kulmer (links) und Stefan Regenfelder (Stadtmarketing) stellten heute das neue Standort-Marketing vor.

© Stadt St. Veit

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Bei der Ver­mark­tung der Leer­flä­chen in der Innen­stadt, im Wirt­schafts­park St. Donat und im Indus­trie­park St. Veit in Blin­ten­dorf schlägt die Stadt St. Veit einen neu­en Weg ein. Im Auf­trag der Stadt wickelt das Hol­ding-Toch­ter­un­ter­neh­men „STAMA“ (Stadt­mar­ke­ting) unter dem Mot­to „Zukunft mit Herz“ ein Stand­ort-Mar­ke­ting ab.

Ansie­de­lun­gen för­dern

„Wir möchten mit dem Pro­jekt die Ansie­de­lung von Betrie­ben fördern, Inter­es­se für leer­ste­hen­de Geschäftslokale wecken sowie poten­zi­el­le Inter­es­sen­ten für Gewer­be- und Industriegründe errei­chen“, erläutert Bürgermeister Mar­tin Kul­mer das Vor­ha­ben. Für eine Bezirks­stadt die­ser Größenordnung ein ungewöhnlicher Schritt, wie Kul­mer betont: „St. Veit hat auf­grund sei­ner geo­gra­fi­schen Lage und sei­nem inter­es­san­ten Wirt­schafts­mix sicher­lich eine beson­de­re Rol­le in Kärnten, die es zu nut­zen gilt. Wir brau­chen uns als Bezirks­stadt kei­nes­falls zu ver­ste­cken.“ In Zah­len: Die mehr als 1.500 Betrie­be in St. Veit beschäftigen 8.600 Men­schen und erwirt­schaf­ten einen Jah­res­um­satz von rund 800 Mil­lio­nen Euro. Dass welt­weit tätige Unter­neh­men wie „GREE­Non­e­TEC“, „Kio­to Solar“, „Fun­der­Max“ oder „Jac­ques Lem­ans“ hier ihre Zen­tra­le haben, spricht für St. Veit.

Neu­er Mar­ke­ting-Auf­tritt

In den neu­en Mar­ke­ting-Auf­tritt flie­ßen 44.200 Euro, die Hälf­te davon wird mit EU-Mit­teln gefördert. Das Herzstück der neu­en Stand­ort­mar­ke­ting-Wer­be­li­nie ist die dazu­ge­hö­ri­ge Web­site (www.zukunftmitherz.at). Eine Social-Media-Kam­pa­gne und ein eigens pro­du­zier­ter Image-Film sol­len Inter­es­sen­ten im deutsch­spra­chi­gen Raum und über die eng­lisch­spra­chi­ge Vari­an­te auch in Slo­we­ni­en und Ita­li­en anspre­chen. Die Wer­be­trom­mel wird mit den vier Schlüsselfaktoren „Stadt“, „Arbeit“, „Chan­cen“ und „Leben“ gerührt. „Unser Ziel ist es, mit die­ser Kam­pa­gne eine Daten­bank an Inter­es­sen­ten im deutsch­spra­chi­gen Raum und in den angren­zen­den Nachbarländern auf­zu­bau­en. Die­se erhal­ten von uns ein eigens kre­iertes 40-sei­ti­ges Stand­ort­ma­ga­zin, in dem die unter­neh­me­ri­schen Per­spek­ti­ven von St. Veit klar her­vor­ge­ho­ben wer­den“, erklärt Ste­fan Regen­fel­der vom Stadt­mar­ke­ting.

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Der Indus­trie­park St. Veit in Blin­ten­dorf
© Com­pa­ny­Lif­ting

Hin­ter­grund

Im Innen­stadt­be­reich von St. Veit mel­de­ten Haus­ei­gen­tü­mer an die Stadt­ge­mein­de der­zeit elf Leerstände. Die­se sind im Gegen­satz zu ande­ren Leerständen auch tatsächlich ver­miet­bar und offi­zi­ell zur Ver­mie­tung am Markt. Im Indus­trie­park St. Veit ste­hen aktu­ell elf Hekt­ar gewid­me­ter und auf­ge­schlos­se­ner Indus­trie­grund zur Verfügung, der Wirt­schafts­park St. Donat umfasst ins­ge­samt 14 Hekt­ar Grundfläche.

31.08.2021 14:03
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St. Veit hat nun ein Stand­ort-Mar­ke­ting mit Herz Bürgermeister Martin Kulmer (links) und Stefan Regenfelder (Stadtmarketing) stellten heute das neue Standort-Marketing vor.

© Stadt St. Veit