Kärnten

Jun­ge Wirt­schaft will zukunfts­fä­hi­ges Öster­reich

Junge Wirtschaft Kärnten fordert von der nächsten Bundesregierung weniger Steuern, Bürokratieabbau und eine bessere finanzielle Bildung, um Österreich zum jungunternehmerfreundlichsten Land Europas zu machen.

Jun­ge Wirt­schaft will zukunfts­fä­hi­ges Öster­reichDie Junge Wirtschaft Kärnten fordert klare Maßnahmen zur Entlastung und Stärkung der Jungunternehmer für eine zukunftsfähige Wirtschaft in Österreich.

© WKK | Christian Gössler

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Kon­junk­tur­aus­sich­ten gedämpft, aber opti­mis­tisch

Die wirt­schaft­li­che Stim­mungs­la­ge unter Kärn­tens Jung­un­ter­neh­mern zeigt laut dem JW-Kon­junk­tur­ba­ro­me­ter eine vor­sich­ti­ge Hal­tung. Zwar erwar­ten 61% eine Sta­bi­li­sie­rung oder Ver­bes­se­rung der Kon­junk­tur, ein Drit­tel rech­net jedoch mit einem Rück­gang. Beson­ders die stei­gen­den Kos­ten berei­ten Sor­gen: Vier von zehn Jung­un­ter­neh­men erwar­ten eine Ver­schlech­te­rung ihrer Kos­ten­si­tua­ti­on. Nika Basic, Lan­des­vor­sit­zen­de der Jun­gen Wirt­schaft Kärn­ten, for­dert daher von der nächs­ten Regie­rung kla­re Ent­las­tungs­maß­nah­men: „Weni­ger Steu­ern und weni­ger Büro­kra­tie müs­sen die Beschäf­ti­gungs- und Inves­ti­ti­ons­spiel­räu­me erhö­hen.“

Hand­lungs­be­darf bei Pen­sio­nen und Finanz­bil­dung

Beson­de­re Beden­ken äußern Jung­un­ter­neh­mer über die Zukunft der Pen­sio­nen: 74% machen sich Sor­gen um ihre finan­zi­el­le Absi­che­rung im Alter. Um die pri­va­te Vor­sor­ge zu stär­ken, for­dern 75% steu­er­li­che Anrei­ze. Zudem betont Basic die Not­wen­dig­keit einer bes­se­ren finan­zi­el­len Bil­dung, um die kom­men­den Gene­ra­tio­nen auf die Her­aus­for­de­run­gen der Alters­vor­sor­ge vor­zu­be­rei­ten. Am 17. Okto­ber lädt die Jun­ge Wirt­schaft Kärn­ten zur „Lan­gen Nacht der Finanz­bil­dung“, um genau die­se The­men in den Fokus zu rücken.

Steu­er­sen­kun­gen und Büro­kra­tie­ab­bau gefor­dert

Kärn­tens Jung­un­ter­neh­mer set­zen ihre Prio­ri­tä­ten klar: 70% for­dern eine spür­ba­re Sen­kung der Steu­ern, vor allem der Lohn­ne­ben­kos­ten. Büro­kra­tie und Arbeits­kos­ten gel­ten als größ­te Belas­tungs­fak­to­ren, wes­halb sich 80% für weni­ger Büro­kra­tie und schnel­le­re Behör­den­ent­schei­dun­gen aus­spre­chen.

Sie­ben von zehn Jung­un­ter­neh­mern sehen Öster­reichs Zukunft als jung­un­ter­neh­mer-freund­lichs­tes Land Euro­pas. Um die­ses Ziel zu errei­chen, bedarf es laut Tobi­as Sun­tin­ger, stell­ver­tre­ten­der Lan­des­vor­sit­zen­der der Jun­gen Wirt­schaft Kärn­ten, vor allem eines ver­stärk­ten Fokus auf Bil­dung, Büro­kra­tie­ab­bau und Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten.

Natio­nal­rats­wahl als Wei­chen­stel­lung für die Zukunft

Mit Blick auf die Natio­nal­rats­wahl am 29. Sep­tem­ber for­dert die Jun­ge Wirt­schaft, zen­tra­le Zukunfts­the­men wie steu­er­li­che Ent­las­tung und finan­zi­el­le Bil­dung ins Zen­trum zu rücken. „Die nächs­ten Jah­re wer­den ent­schei­dend sein, um den wirt­schaft­li­chen Erfolg unse­rer jun­gen Gene­ra­ti­on zu sichern”, so Basic.

24.09.2024 11:01
Anzeige
Jun­ge Wirt­schaft will zukunfts­fä­hi­ges Öster­reichDie Junge Wirtschaft Kärnten fordert klare Maßnahmen zur Entlastung und Stärkung der Jungunternehmer für eine zukunftsfähige Wirtschaft in Österreich.

© WKK | Christian Gössler