Politik

SPÖ Kärn­ten: Koali­ti­on nicht um jeden Preis

SPÖ will Regierungsverantwortung übernehmen. Auch Dreierkoalition denkbar.

SPÖ Kärn­ten: Koali­ti­on nicht um jeden Preis LH Peter Kaiser, Nationalrat Philip Kucher: Koalition zum Wohle der Menschen aber nicht um jeden Preis.

© SPÖ Kärnten

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Nach einer Vor­stands­sit­zung der SPÖ Kärn­ten beton­ten Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser und der stell­ver­tre­ten­de Klub­ob­mann der Bun­des­par­tei Phil­ip Kucher über­ein­stim­mend den kla­ren Wil­len der SPÖ in einer künf­ti­gen Bun­des­re­gie­rung Ver­ant­wor­tung über­neh­men zu wol­len. Aller­dings nicht um jeden Preis. Eine mög­li­che Drei­er-Koali­ti­on sehen bei­de Poli­ti­ker posi­tiv.

Vier Eck­pfei­ler ein­schla­gen

Bei einer mög­li­chen Regie­rungs­be­tei­li­gung will man vier Eck­pfei­ler klar und deut­lich ein­schla­gen. Leist­ba­res Leben (Lebens­mit­tel­prei­se, Wohn­kos­ten, Heiz­kos­ten etc.), kon­kre­te Ant­wor­ten auf die Asyl­pro­ble­ma­tik, eine nach­hal­ti­ge Kli­ma­po­li­tik sowie kon­kre­te und wirk­sa­me Maß­nah­men im Bereich Gesund­heit und Pfle­ge.  “Die E‑Card muss zäh­len, nicht die Kre­dit­kar­te”, so der Kärnt­ner Lan­des­haupt­mann. Auch das in letz­ter Zeit viel dis­ku­tier­te The­ma Ver­mö­gens­steu­er wird ein The­ma der Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen bzw. Son­die­rungs­ge­sprä­che sein. „Ich glau­be, wenn man die Din­ge nüch­tern anschaut, dann weiß man, dass man mit einem gerech­te­ren Abga­ben­sys­tem in Öster­reich die nächs­ten Jah­re, Jahr­zehn­te umge­hen wird müs­sen“, beton­te Kai­ser.

“Drei­er­ko­ali­ti­on macht Sinn“

Nicht fest­le­gen woll­te sich Phil­ip Kucher bei einem kon­kre­ten Zeit­plan für die Son­die­rungs- und Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen. Eine mög­li­che Drei­er­ko­ali­ti­on sieht der Natio­nal­rats­ab­ge­ord­ne­te und stell­ver­tre­ten­de Klub­ob­mann ange­sichts der anste­hen­den Refor­men durch­aus posi­tiv „Wenn wir uns wirk­lich beken­nen zu die­sen gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen und Lösun­gen, geht es hier in Zukunft durch­aus auch um zwei Drit­tel Mehr­hei­ten, da braucht es eine brei­te Basis“. Kri­tisch zeig­te sich Kai­ser bezüg­lich der Ein­la­dung von Natio­nal­rats­prä­si­dent Wal­ter Rosen­kranz (FPÖ) an den unga­ri­schen Regie­rungs­chef Vik­tor Orban ins Par­la­ment: „Ich hal­te das nicht für einen Schritt, der auf Zusam­men­ar­beit, Mit­ein­an­der und eine euro­päi­sche Eini­gung abzielt.“

29.10.2024 11:00 - Update am: 29.10.2024 15:46
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SPÖ Kärn­ten: Koali­ti­on nicht um jeden Preis LH Peter Kaiser, Nationalrat Philip Kucher: Koalition zum Wohle der Menschen aber nicht um jeden Preis.

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