Bundesliga
Violette mit breiter Brust nach Wien
Dabei wird Schiedsrichter Stefan Ebner für das Duell mit einer kleinen Spezialkamera am Headset ausgestattet, die den TV-Zuschauern neue, exklusive Einblicke liefert.
Wenn die Profis des SK Rapid und der Austria Klagenfurt heute (10. November 2024) um 17 Uhr in der 13. Runde der ADMIRAL Bundesliga 2024/25 des Rasen des Allianz-Stadions betreten, werden sie zu Hauptdarstellern einer Premiere im österreichischen Fußball: Schiedsrichter Stefan Ebner wird für das Duell mit einer kleinen Spezialkamera am Headset ausgestattet, die den TV-Zuschauern neue, exklusive Einblicke liefert.
Rapid ist Titelkandidat
„Das ist eine spannende Sache. Ich hoffe einfach, dass die Fans dadurch hautnah dabei sind, wenn wir in Hütteldorf für eine Überraschung sorgen”, sagt Kapitän Thorsten Mahrer. Die Rollen sind vor dem Match klar verteilt: Die Grün-Weißen haben sich zu einem Spitzenteam entwickelt und zählen für Peter Pacult zu den Titelkandidaten. Mit drei Zählern Rückstand auf Double-Gewinner Sturm Graz halten sie auf dem zweiten Platz, in der UEFA Conference League stehen drei Siege aus drei Partien zu Buche. Die Waidmannsdorfer reisen als Siebter nach Wien-Hütteldorf.
Geschlossene Mannschaftsleistung gefordert
“Es wird darauf ankommen, dass wir wie gegen den WAC wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigen, dass wir uns von dem Publikum nicht einschüchtern lassen, sondern das als Motivation sehen und vor allem am Anfang dagegenhalten”, meint Pacult. Denn man habe es in den letzten Spielen gesehen, dass es gerade die erste Viertelstunde immer sehr schwer gegen Rapid sei.
Tobias Koch fällt aus
Die personelle Situation hat sich bei den Violetten im Vergleich zum Kärntner Derby am vergangenen Sonntag gegen Wolfsberg (2:1) nur leicht verändert: Mittelfeld-Mann Tobias Koch zog sich im Training eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu und fällt für das Gastspiel in der Hauptstadt aus. Ansonsten stehen alle Profis zur Verfügung, zudem kehrt Christopher Cvetko nach seiner Gelbsperre in den Kader zurück.


