SPÖ Neujahrsempfang

Poli­tik, die in die Zukunft schaut

SPÖ Kärnten mit konkreten Forderungen an künftige Regierung. Mit Optimismus und Tatkraft ins Neue Jahr.

Poli­tik, die in die Zukunft schautLandesgeschäftsführer Andreas Sucher, Renner-Institusleiter Harry Koller, Landeshauptmannstellvertreterin Gabi Schaunig, Luca Burgstaller (v.l.).

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Im Karl-Ren­ner-Insti­tut im Lake­si­de­park in Kla­gen­furt ging heu­te nach einer fünf­jäh­ri­gen Pau­se der tra­di­tio­nel­le Neu­jahrs­emp­fang der SPÖ-Kärn­ten über die Büh­ne. Im Rah­men einer Pres­se­kon­fe­renz for­mu­lier­ten Ver­tre­ter der Lan­des-SPÖ dabei kon­kre­te For­de­run­gen an die künf­ti­ge Bun­des­re­gie­rung und prä­sen­tier­ten gleich­zeit Schwer­punk­te für das Land Kärn­ten. Nicht mit dabei war die­ses Mal Kärn­tens Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser, der sich einer lan­ge geplan­ten Knie­ope­ra­ti­on unter­zie­hen muss­te, sich aber bereits wie­der auf dem Wege der Bes­se­rung befin­det.

Lan­des­re­gie­rung funk­tio­niert

In sei­nem Begrü­ßungs-State­ment ver­wies SPÖ-Lan­des­ge­schäfts­füh­rer Andre­as Sucher expli­zit auf die seit 12 Jah­ren sta­bil funk­tio­nie­ren­de Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung, wäh­ren­des­sen man in Öster­reich im Moment über kei­ne funk­tio­nie­ren­de Bun­des­re­gie­rung ver­fü­gen wür­de. Und so war der Anfang der Pres­se­kon­fe­renz auch geprägt von den aktu­el­len Ent­wick­lun­gen auf Bun­des­ebe­ne. Das Schei­tern der Ver­hand­lun­gen um eine Drei­er­ko­ali­ti­on sei für sie über­ra­schend und unver­ständ­lich gewe­sen, sag­te SPÖ-Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin Gaby Schau­nig, die im Bereich Woh­nen mit­ver­han­del­te. In Rich­tung einer sich abzeich­nen­den FPÖ-ÖVP-Koali­ti­on sag­te Schau­nig: „Ich erwar­te mir, dass hin­ter das Erreich­te nicht zurück­ge­gan­gen wird.“

Finanz­aus­gleich neu ver­han­deln

Von der künf­ti­gen Bun­des­re­gie­rung for­dert Schau­nig auch eine Neu­ver­hand­lung des Finanz­aus­gleichs für Län­der und Gemein­den, einen öster­reich­weit ein­heit­li­chen Strom-Netz­ta­rif und gede­ckel­te Strom­prei­se für Men­schen mit gerin­gen Ein­kom­men. „Eine Fort­set­zung des­sen, was bis jetzt als Unter­stüt­zungs­leis­tung des Staa­tes aus­be­zahlt wor­den ist.” Als zusätz­li­chen Schwer­punkt nann­te Schau­nig “ein für alle leist­ba­res Leben mit einem leist­ba­ren Woh­nen als ele­men­ta­res Grund­be­dürf­nis für uns alle.” In der Fol­ge for­mu­lier­te der stell­ver­tre­ten­de Lan­des­vor­sit­zen­de Luca Burg­stal­ler wei­te­re kon­kre­te Schwer­punk­te der Lan­des­po­li­tik für 2025, um “Kärn­ten gemein­sam zukunfts­fit zu machen”.

Arbeits­markt, For­schung, Bil­dung

Burg­stal­ler for­dert u. a. ein öster­reich­weit ver­pflich­ten­des zwei­tes Kin­der­gar­ten­jahr. Außer­dem müs­se die For­schungs­fi­nan­zie­rung auf vier Pro­zent des Brut­to­in­lands­pro­duk­tes stei­gen. Gleich­zei­tig prä­sen­tier­te er eini­ge wei­te­re lan­des­po­li­ti­sche Aus­ru­fe­zei­chen für das noch jun­ge Jahr. “Wir set­zen wert­vol­le Akzen­te für eine akti­ve Arbeits­markt­po­li­tik, um bevor­zugt auch jun­ge Men­schen so schnell wie mög­lich in den Arbeits­pro­zess zu inte­grie­ren.” Mit einem 20-Mil­lio­nen-Euro-Bud­get will man außer­dem das Tou­ris­mus­land Kärn­ten auch zu einem High­tech-Stand­ort ent­wi­ckeln.

Volks­be­fra­gung: Unbe­dingt mit “Nein” stim­men

Vor der anste­hen­den Volks­be­fra­gung über ein Wind­kraft-Ver­bot appel­liert Lan­des­ge­schäfts­füh­rer Sucher, am kom­men­den Sonn­tag mit „Nein“ zu stim­men: „Die FPÖ möch­te hier als Ver­bots­par­tei unser Kärn­ten in sei­ner Frei­heit mas­siv ein­schrän­ken.“ Auf nur 0,26 Pro­zent der Lan­des­flä­che sei­en wei­te­re Wind­rä­der ver­tret­bar und für die Ener­gie­wen­de mehr als hilf­reich”, so Sucher.

10.01.2025 16:00 - Update am: 11.01.2025 08:59
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Poli­tik, die in die Zukunft schautLandesgeschäftsführer Andreas Sucher, Renner-Institusleiter Harry Koller, Landeshauptmannstellvertreterin Gabi Schaunig, Luca Burgstaller (v.l.).

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