Meinrad Höfferer

Neuer Direktor in der Wirtschaftskammer Kärnten

Mit 1. November 2021 wird Meinrad Höfferer neuer Direktor der Wirtschaftskammer Kärnten. Er folgt Michael Stattmann nach, der sich in den Ruhestand verabschiedet.

Michael Stattmann (links) übergibt seine Agenden als Direktor an Meinrad Höfferer.

© WKK/Studio Horst

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Ein jahrzehntelang leidenschaftlicher Wegbegleiter des Wirtschaftsstandorts Kärnten tritt seinen wohlverdienten Ruhestand an. Der gelernte Jurist Michael Stattmann begann nach dem Studium in Graz in der Wirtschaftskammer Kärnten, wechselte als Geschäftsführer zur Industriellenvereinigung und wurde vom damals neuen Präsidenten Franz Pacher Ende der Neunziger Jahre als Direktor in die Wirtschaftskammer zurückgeholt. Präsident Jürgen Mandl würdigte den scheidenden Direktor im Rahmen der heutigen Präsidialsitzung in bewegenden Worten: „Ohne Direktor Stattmann und seine unermüdliche Überzeugungskraft, dass nur Unternehmen Arbeit, Einkommen und Wohlstand schaffen, würde der Wirtschaftsplatz Kärnten nicht stehen, wo wir heute sind.“

Experte für Internationalisierung

Mit 1. November 2021 rückt offiziell Meinrad Höfferer (42) nach, der wichtige Kammerbereiche bereits seit Juli 2020 stellvertretend leitet. Seine Sporen verdiente sich der Experte im Bereich der Internationalisierung als Leiter der Abteilung „Außenwirtschaft und EU“ sowie zuletzt als Leiter des Corona-Managements in der Wirtschaftskammer Kärnten: Höfferer führte das Haus durch 600.000 Unternehmer-Anfragen in 18 Monaten und zahlreiche Zusatzaufgaben wie die Härtefallfonds-Abwicklung und die betrieblichen Corona-Testungen und -Impfungen.

Wegbereiter für die Kärntner Wirtschaft

Höfferer schloss Studien der Betriebs- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Klagenfurt ab, die er mit Auslandsaufenthalten in Deutschland, Italien, den USA und China kombinierte. Seine neue Aufgabe als Direktor der Wirtschaftskammer Kärnten erfüllt Höfferer mit Stolz und Tatendrang: „Ich empfinde es als Auszeichnung, mit der Wirtschaftskammer Wegbereiter für die Kärntner Wirtschaft in eine digitalisierte, weiter aneinanderrückende Welt sein zu dürfen.“ Auch Präsident Mandl streut dem künftigen Direktor Rosen: „Höfferer ist mit seinem international geprägten Know-how und seinen in herausfordernden Zeiten unter Beweis gestellten Führungsqualitäten der richtige Mann an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit.“

Die Alpen-Adria-Region

Hauptziele in seiner neuen Funktion sind für Höfferer die weitere Verbesserung der Unternehmerservices sowie der Aufbau klarer prozessorientierter Strukturen für noch mehr Synergien und eine maximale Durchschlagskraft in der Interessenvertretung. Eine weitere Herzensangelegenheit ist die Alpen-Adria-Region. „Wir leben an einem Schnittpunkt dreier Sprachen, dreier Kulturen und Wirtschaftskreise, der noch enorme Möglichkeiten bietet. Dazu muss aber die grenzüberschreitende Zusammenarbeit speziell bei EU-Projekten vereinfacht und das gemeinsame Lobbying in einem Europa der Regionen verbessert werden. Das ist ein wichtiges Ziel in den nächsten Jahren, um zwischen den Adria-Häfen in Italien, Slowenien und Kroatien, dem Koralmtunnel und der Baltisch-Adriatischen Achse einen starken Wirtschaftsraum Kärnten in einer dynamischen Alpen-Adria-Region zu unterstützen und nachhaltig zu positionieren“, fasst Höfferer zusammen.

14.09.2021 17:31
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Michael Stattmann (links) übergibt seine Agenden als Direktor an Meinrad Höfferer.

© WKK/Studio Horst