Terroranschlag

Eine Stadt in Trau­er

Trauermarsch durch Villach. Mehr als 4.000 Menschen setzten ein starkes Zeichen gegen Hass und Gewalt.

Eine Stadt in Trau­er Über 4.000 Menschen kamen nach Villach um ein Zeichen zu setzen und um gemeinsam zu trauern.

© APA / Gert Eggenberger

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Vil­lach trau­ert. Mehr als 4.000 Teil­neh­mer betei­lig­ten sich ges­tern Abend an einem Schwei­ge­marsch durch die Stadt, vor­bei am Tat­ort des Mes­ser­at­ten­ta­tes, mit anschlie­ßen­dem Got­tes­dienst in der Stadt­pfarr­kir­che. Mit dabei auch Kärn­tens Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser und sämt­li­che Spit­zen­re­prä­sen­tan­ten der Kärnt­ner Lan­des­po­li­tik. Aus Wien ange­reist war Bun­des­kanz­ler Alex­an­der Schal­len­berg.

Glo­cken läu­te­ten zum Auf­takt

Der Gedenk­marsch wur­de von allen Kir­chen­glo­cken im Stadt­ge­biet um 18.00 Uhr vier Minu­ten lang ein­ge­läu­tet, danach setz­te sich der Trau­er­zug mit mehr als 4.000 Teil­neh­mern in Bewe­gung. Auf der Höhe der Gedenk­stät­te erfolg­te eine Kranz­nie­der­le­gung, danach begab sich die Trau­er­ge­mein­de auf den wei­te­ren Weg über den Vil­la­cher Haupt­platz zur Stadt­pfarr­kir­che, wo ein gemein­sa­mer Gedenk­got­tes­dienst abge­hal­ten wur­de.

Anschlag auf unse­re Frei­heit

Der Vil­la­cher Bür­ger­meis­ter Albel sprach den Trau­ern­den sein Mit­ge­fühl aus. Wor­te könn­ten nicht fas­sen, wel­chen Schmerz die Hin­ter­blie­be­nen der­zeit erle­ben müs­sen. Der „fei­ge Anschlag“ hät­te Vil­lach in eine „dunk­le Wol­ke voll Trau­er gehüllt“ und den Vil­la­chern ihre Sicher­heit, ihre Leich­tig­keit und ihr „Lei­lei-Gefühl“ genom­men, so Albel. Die Mes­ser­at­ta­cke sei nicht ein Anschlag auf eini­ge gewe­sen, „son­dern auf uns alle, unse­re Demo­kra­tie, unse­re Frei­heit, auf all das, was Vil­lach aus­macht“. Die Ant­wort auf ein sol­ches schreck­li­ches Atten­tat dür­fe nicht Angst oder Hass sein, son­dern Lie­be und Zusam­men­halt.

19.02.2025 10:00
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Eine Stadt in Trau­er Über 4.000 Menschen kamen nach Villach um ein Zeichen zu setzen und um gemeinsam zu trauern.

© APA / Gert Eggenberger