Bundesliga
Bereit für Fight mit den „Rotjacken“
Vier Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs in der Bundesliga und geht es für die Austria um wichtige Zähler im Rennen um eine günstige Ausgangslage in den Playoffs.
„Es ist unser Ziel, vor eigenem Publikum ein gutes Heimspiel zu liefern und uns dann auch mit einem Sieg dafür zu belohnen. Dazu gehört, dass wir in der Defensive wieder kompakt stehen, uns aber im Spiel nach vorne verbessern”, blickt Peter Pacult auf das Spiel gegen den GAK. Wenn es darum gehe, Chancen herauszuarbeiten und Torgefahr auszustrahlen, sehe er noch viel Luft nach oben.
GAK im Frühjahr ungeschlagen
Den ersten Vergleich in der laufenden Serie konnten die Waidmannsdorfer Ende September knapp für sich entscheiden. Nach einem Corner von Wernitznig war Verteidiger Robatsch mit dem Kopf zur Stelle und wurde zum Matchwinner. Die Grazer treten die Reise an den Wörthersee allerdings mit breiter Brust an, sie blieben beim SCR Altach (2:1) und gegen den LASK (0:0) ungeschlagen. Es scheint sich für den GAK auszuzahlen, dass man am Transfermarkt aktiv war und den Kader mit fünf Spielern verstärkt hat. Für das Mittelfeld kamen Sadik Fofana von Bayer Leverkusen und Laszlo Kleinheisler von Panathinaikos. Zudem wurden Tormann Florian Wiegele (Viktoria Pilsen), Verteidiger Antonio Tikvic (FC Watford) und Offensiv-Allrounder Zeteny Jano (Salzburg) auf Leihbasis unter Vertrag genommen.
Sieg bleibt noch aus
Ebenso wie die Steirer sind auch die Kärntner heuer ohne Niederlage — es reichte allerdings auch noch nicht zu einem Sieg. Nach einer in jeder Hinsicht überzeugenden Leistung gegen Salzburg (0:0) blieb die Austria beim TSV Hartberg (1:1) über weite Strecken der Partie blass, lag dennoch bis drei Minuten vor dem Ende in Führung. „Wenn man sich die Leistungen in den ersten beiden Spielen anschaut, können wir mit der Punktausbeute zufrieden sein. Wir waren in Hartberg zwar knapp dran, aber der Auftritt war auch nicht so, dass der Dreier unbedingt uns gehört hätte”, meint Pacult.
Entspannte Personallage
Im Verlauf der Woche hat sich die Personallage bei den Waidmannsdorfern weiter entspannt. Verteidiger Niklas Szerencsi stieg am Montag ins Teamtraining ein, Mittelfeld-Mann Philipp Wydra und Angreifer David Toshevski folgten am Mittwoch. Das Trio spulte seither das volle Programm ab, somit bieten sich Pacult weitere Alternativen bei der Besetzung des 18-Mann-Kaders. Mit Simon Straudi, Laurenz Dehl und Sky Schwarz fallen drei Profis aus, der Einsatz von Nicolas Binder ist fraglich.




