Kärnten
Erfolgreich: EU-Petition gegen Laborfleisch
Die Initiative der Landwirtschaftskammer Kärnten war ein voller Erfolg: Die neue Bundesregierung spricht sich klar gegen Laborfleisch aus, und das Thema wird nun auf EU-Ebene weiterverfolgt.
© Michal Jarmoluk/Pixabay
Mit 43.625 Unterschriften setzte die Petition „Laborfleisch? NEIN, DANKE!“ ein starkes Zeichen gegen die Zulassung von Laborfleisch in Österreich und Europa. Die Landwirtschaftskammer Kärnten hatte das Anliegen im Zuge der Regierungsverhandlungen mehrfach eingebracht – nun zeigt sich Erfolg: Die Bundesregierung positioniert sich eindeutig gegen Laborfleisch und fordert eine Folgenabschätzung auf EU-Ebene.
Breite Unterstützung aus Kärnten
Das Anliegen wurde von allen Fraktionen in der Landwirtschaftskammer sowie von zahlreichen Verbänden und Akteuren aus Politik und Gesellschaft unterstützt. Auch die im Kärntner Landtag vertretenen Parteien stellten sich geschlossen hinter die Forderung nach einem EU-weiten Verbot. Agrarreferent LHStv. Martin Gruber sieht die ablehnende Haltung der Bundesregierung als direkten Erfolg der Petition: „Der große Zuspruch zeigt, dass die Bevölkerung Laborfleisch klar ablehnt. Jetzt müssen wir europaweit eine Allianz gegen Fake-Fleisch schmieden.“
Petition erreicht EU-Parlament
Landwirtschaftskammer Kärnten- Präsident Siegfried Huber sieht die Entscheidung der Bundesregierung als wichtigen Etappensieg, betont aber, dass der Kampf weitergeht. Daher wurde die Petition nun auch im EU-Parlament eingereicht. „Die 43.625 Stimmen aus Kärnten müssen auch in Brüssel gehört werden. Wir meinen es ernst“, sagt Huber.


