Teure Impfungen

Coro­na-Bud­get wird auf 15 Mil­lio­nen Euro auf­ge­stockt

Es ist die zweite Erhöhung heuer: Weitere fünf Millionen Euro stehen zur Bekämpfung der Pandemie zur Verfügung. Außerdem gibt es EU-Mittel für Arbeitsmarkt-Projekte.

Corona-Impfung Das Corona-Budget für 2021 wurde erneut aufgestockt. Vor allem die Impfungen verursachen hohe Ausgaben.

© Pixabay/geralt

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Der Kampf gegen die Coro­na-Pan­de­mie ist teu­er. Im März wur­de das Coro­na-Bud­get bereits ver­dop­pelt, nun wur­de es in der heu­ti­gen Regie­rungs­sit­zung um wei­te­re fünf Mil­lio­nen Euro auf­ge­stockt. Es beträgt nun 15 Mil­lio­nen Euro, denn vor allem die Imp­fun­gen sind ein teu­rer Pos­ten auf der Aus­ga­ben-Sei­te.

Labor-Kos­ten 2020 am höchs­ten

Auch der End­be­richt 2020 war heu­te The­ma. Für Coro­na-Maß­nah­men wur­den im letz­ten Jahr 14,36 Mil­lio­nen Euro aus­ge­ge­ben. Am höchs­ten waren die Labor-Kos­ten mit 4,5 Mil­lio­nen Euro. Gesund­heits­re­fe­ren­tin Bea­te Prett­ner zu wei­te­ren Aus­ga­ben: “4,3 Mil­lio­nen Euro betrug der Zweck­zu­schuss für die Kran­ken­an­stal­ten. 2,2 Mil­lio­nen gin­gen an die Epi­de­mie­ärz­te. Für not­wen­di­ges Mate­ri­al wur­den 1,5 Mil­lio­nen aus­ge­ge­ben. 1,3 Mil­lio­nen Euro wur­de an das Rote Kreuz für des­sen mobi­le und sta­tio­nä­re Tes­tun­gen über­wie­sen.”

Bund ist noch säu­mig

Dem stan­den Ein­nah­men von 9,3 Mil­lio­nen Euro gegen­über. Wel­che das waren, erklärt Finanz-Refe­ren­tin Gaby Schau­nig: “Bei der Kabeg geht es um das Kran­ken­an­stal­ten-Zweck­zu­schuss­ge­setz in Höhe von 6,9 Mil­lio­nen Euro. Sei­tens des Bun­des han­delt es sich um Kos­ten­er­sät­ze gemäß Epi­de­mie­ge­setz. Aller­dings sind hier noch 7,84 Mil­lio­nen Euro für das Jahr 2020 aus­stän­dig.”

Schau­nig berich­tet außer­dem, wie das Bud­get 2020 zustan­de kam: “Der Groß­teil ist durch die Auf­lö­sung von Kre­dit­sper­ren im Bereichs­bud­get Bea­te Prett­ner (3,7 Mil­lio­nen) und durch Kre­dit­um­schich­tun­gen zu Las­ten der Bereichs­bud­gets von Sara Schaar mit 3,5 Mil­lio­nen und mei­nem Bereichs­bud­get in Höhe von einer Mil­li­on Euro erfolgt. 6,9 Mil­lio­nen hat die Bud­get­um­schich­tung durch Mehr­ein­nah­men des Zweck­zu­schus­ses für die Kran­ken­an­stal­ten aus­ge­macht.”

Zwei Calls für Arbeits­markt-Pro­jek­te

Um vor allem jenen zu hel­fen, die durch die Coro­na-Pan­de­mie beson­ders betrof­fen sind, gibt es nun zusätz­li­che Mit­tel über den Euro­päi­schen Sozi­al­fonds (ESF). Die Umset­zung des ESF-Erwei­te­rungs­pro­gram­mes wur­de heu­te beschlos­sen. Für Kärn­ten gibt es 1,15 Mil­lio­nen Euro von der EU (bis 2023) und damit wer­den ab Mit­te April zwei Calls für Pro­jekt-Ein­rei­chun­gen aus­ge­schrie­ben (dann zu fin­den unter www.esf.at). Der ers­te Call betrifft Ange­bo­te in der Berufs­aus­bil­dung für Jugend­li­che ohne betrieb­li­che Lehr­stel­len, im zwei­ten geht es um die Beschäf­ti­gung von Lang­zeit­ar­beits­lo­sen in Kom­bi­na­ti­on mit Kreis­lauf­wirt­schafts-Aspek­ten.

Wie steht es um die Imp­fun­gen?

Apro­pos Imp­fun­gen: Bis­her wur­den in Kärn­ten 125.000 ver­ab­reicht. Damit sind acht Pro­zent der Kärnt­ner, die für eine Imp­fung geeig­net sind, voll­stän­dig immu­ni­siert, 18 Pro­zent wur­den wenigs­tens ein­mal geimpft. Die 125.000 Imp­fun­gen tei­len sich fol­gen­der­ma­ßen auf die Her­stel­ler auf: ca. 87.000 Biontech/Pfizer, ca. 27.000 Astra­Ze­ne­ca, ca. 10.000 Moder­na.

Der­zeit lau­fen fünf Impf­ak­tio­nen par­al­lel: Nach­mel­dun­gen bei den Über-80-Jäh­ri­gen (über die Öster­rei­chi­sche Gesund­heits­kas­se ÖGK), Imp­fung der 65- bis 79-Jäh­ri­gen (über die ÖGK), Hoch­ri­si­ko­pa­ti­en­ten (über das Rote Kreuz), Imp­fun­gen bei nie­der­ge­las­se­nen Ärz­ten und Imp­fun­gen in Ein­rich­tun­gen der Behin­der­ten­hil­fe. Die Imp­fun­gen in den Betrie­ben lau­fen an.

07.04.2021 13:56 - Update am: 07.04.2021 14:31
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Corona-Impfung Das Corona-Budget für 2021 wurde erneut aufgestockt. Vor allem die Impfungen verursachen hohe Ausgaben.

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