St. Veit an der Glan

Soli­de Haus­halts­füh­rung in schwie­ri­gen Zei­ten

Die Herzogstadt setzt ihren Sparkurs angesichts finanzieller Engpässe fort. Investieren, wo es notwendig ist.

Soli­de Haus­halts­füh­rung in schwie­ri­gen Zei­tenDie Herzogstadt unter Bgm. Martin Kulmer setzt ihren Sparkurs angesichts finanzieller Engpässe fort.

© Fotos: Stadt St. Veit, Fotomontage: KF

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Gera­de ver­ab­schie­de­te der St. Vei­ter Gemein­de­rat den Rech­nungs­ab­schluss des Vor­jah­res. Auch 2024 war die finan­zi­el­le Lage ange­spannt. Die Stadt sieht sich wei­ter­hin mit erheb­li­chen Belas­tun­gen durch hohe Trans­fer­leis­tun­gen, stei­gen­de Per­so­nal­kos­ten sowie anhal­ten­de Zins­be­las­tun­gen kon­fron­tiert. Zusätz­lich wirkt sich die wei­ter­hin hohe Infla­ti­on auf nahe­zu alle Berei­che der städ­ti­schen Geba­rung aus. Vor die­sem Hin­ter­grund war es das obers­te Ziel der Stadt­ge­mein­de, die Aus­wir­kun­gen der Kos­ten­stei­ge­run­gen durch geziel­te Ein­spa­run­gen abzu­fe­dern. St.Veits Bür­ger­meis­ter Mar­tin Kul­mer (SPÖ) dazu in einer Aus­sendung: „Auch wenn wir unter schwie­ri­gen Rah­men­be­din­gun­gen arbei­ten müs­sen, ver­lie­ren wir unser Ziel nicht aus den Augen. Eine soli­de Haus­halts­füh­rung, die gleich­zei­tig Raum für not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen lässt.“

Wirt­schaft­lich­keit, Zweck­mä­ßig­keit, Spar­sam­keit

Unter Ein­hal­tung der Grund­prin­zi­pi­en von Wirt­schaft­lich­keit, Zweck­mä­ßig­keit und Spar­sam­keit konn­te das nega­ti­ve Ergeb­nis im Ergeb­nis­haus­halt gegen­über dem ursprüng­li­chen Vor­anschlag ver­bes­sert wer­den. Trotz aller Her­aus­for­de­run­gen bleibt die Stadt St. Veit unter Bür­ger­meis­ter Kul­mer ihrer Linie kon­se­quent treu. Inves­ti­tio­nen in die städ­ti­sche Infra­struk­tur sind not­wen­dig, um zen­tra­le Auf­ga­ben der Daseins­vor­sor­ge für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu erfül­len.

Erfreu­li­che Ent­wick­lung bei der Kom­mu­nal­steu­er

Erfreu­lich ent­wi­ckelt sich die Kom­mu­nal­steu­er mit einem neu­en Höchst­wert von rund 7,3 Mil­lio­nen Euro im Jahr 2024. Dies ent­spricht einer Stei­ge­rung von etwa 7 Pro­zent bzw. knapp 500.000 Euro gegen­über dem Vor­jahr. Weni­ger posi­tiv zeigt sich hin­ge­gen die Ent­wick­lung der Ertrags­an­tei­le, die mit einem Plus von nur 1 Pro­zent (150.000 Euro) deut­lich hin­ter den Erwar­tun­gen und dem all­ge­mei­nen Bedarf zurück­blei­ben. Ange­sichts ihres hohen Anteils von 28 Pro­zent an den Gesamt­ein­nah­men ist die­se Sta­gna­ti­on beson­ders kri­tisch zu bewer­ten. Ope­ra­ti­ve Ein­nah­men stei­gen, die Aus­ga­ben aber eben­falls Ins­ge­samt ver­zeich­net die Stadt­ge­mein­de St. Veit an der Glan im Jahr 2024 ope­ra­ti­ve Ein­nah­men in Höhe von rund 50 Mil­lio­nen Euro. Das ist ein Anstieg von rund 3 Mil­lio­nen Euro im Ver­gleich zum Vor­jahr. Auf der Aus­ga­ben­sei­te schla­gen ins­be­son­de­re die Trans­fer­zah­lun­gen an das Land Kärn­ten und an diver­se Ver­bän­de zu Buche. Die­se erhöh­ten sich um rund 15 Pro­zent, was einen Mehr­be­trag von etwa 2 Mil­lio­nen Euro bedeu­tet. Im Rech­nungs­ab­schluss 2024 wird in der ope­ra­ti­ven Geba­rung ein Über­schuss in der Höhe von rund 1.372.000 Euro erzielt. Das Ergeb­nis konn­te um rund 1,37 Mil­lio­nen Euro gegen­über dem Vor­anschlag ver­bes­sert wer­den. Auch in der inves­ti­ven Geba­rung opti­mier­te sich das pro­gnos­ti­zier­te Ergeb­nis um 1.105.550 Euro. Der Net­to­fi­nan­zie­rungs­sal­do beträgt 2024 minus rund 2.066.750 Euro. Der Sal­do der Finan­zie­rungs­tä­tig­keit beträgt auf­grund der Dar­le­hens­auf­nah­me für die Wohn­haus­sa­nie­rungs­pro­jek­te 2.865.875 Euro. Gesamt schließt St. Veit die vor­anschlags­wirk­sa­me Geba­rung der Finan­zie­rungs­rech­nung mit einem Plus von rund
799.125 Euro ab.

 

25.04.2025 12:00
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Soli­de Haus­halts­füh­rung in schwie­ri­gen Zei­tenDie Herzogstadt unter Bgm. Martin Kulmer setzt ihren Sparkurs angesichts finanzieller Engpässe fort.

© Fotos: Stadt St. Veit, Fotomontage: KF