Klagenfurt
Regional denken, digital handeln: Kärntner Handel im Wandel
Spartenobmann Raimund Haberl wurde kürzlich in seiner Funktion bestätigt – nun richtet er den Fokus des Kärntner Handels auf Regionalität, Digitalisierung und wirtschaftspolitische Klarheit.
Spartenobmann Raimund Haberl will die Sichtbarkeit des Kärntner Handels stärken – digital, regional und wirtschaftspolitisch klar positioniert.© WKK | Daniel Waschnig
Starke Wurzeln, klare Botschaft
Mit rund 10.000 Betrieben zählt der Handel zu Kärntens wichtigsten Arbeitgebern. Haberl sieht darin eine klare Verantwortung: „Wer lokal einkauft, investiert in Arbeitsplätze, Ausbildung und Lebensqualität.“ Gemeinsam mit seinen Stellvertretern Max Habenicht und Wolfgang Streißnig möchte er die Sichtbarkeit des Handels sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen stärken. Kooperationen mit Stadtmarketing-Initiativen und gezielte Maßnahmen zur Kundenfrequenz sollen regionale Kreisläufe sichern.
Digitalisierung als Erfolgsfaktor
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf digitaler Weiterentwicklung. Mit Projekten wie den „WKO-Onlinehelden“ zeigt die Sparte, wie Digitalisierung auch in kleinen Strukturen funktioniert – von Social Media über Onlineshops bis zur Prozessautomatisierung. Ziel sei es, gute Praxisbeispiele sichtbar zu machen und Unternehmer*innen zur digitalen Umsetzung zu motivieren.
Rahmenbedingungen müssen passen
Neben Digitalisierung brauche es laut Haberl auch verlässliche Rahmenbedingungen: weniger Bürokratie, gezielte Investitionsanreize und Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel. „Unternehmer*innen brauchen Sicherheit, um mit Mut investieren zu können“, so der Spartenobmann.

