Maria Elender Sattel
Green-Belt Grenzmarke eingeweiht
Grünes Band zieht sich durch die ehemaligen Grenzregionen des Eisernen Vorhanges.
Bei der feierlichen Einweihung: Naturschutzbund-Obmann Klaus Krainer, Jesenice-Bürgermeister Peter Bohinec und St. Jakobs Gemeindeoberhaupt Guntram Perdacher (v.l.).© Marktgemeinde St. Jakob i.R.
Am vergangenen Wochenende fand am Maria Elender Sattel die feierliche Einweihung der Green-Belt Grenzmarke statt. Diese Grenzmarke würdigt die historische und kulturelle Bedeutung des Grünen Bandes Europa, welches sich durch die ehemaligen Grenzregionen des Eisernen Vorhangs zieht. Die Veranstaltung wurde vom Naturschutzbund organisiert und zog zahlreiche Interessierte aus der Region und darüber hinaus an.
Gemeinsame Wanderung als Auftakt
Die Feierlichkeiten begannen mit einer gemeinsamen Wanderung von Greuth, einem malerischen Ort in der Marktgemeinde St. Jakob i. Ros., entlang des großen Dürrengrabens. Dieser Wanderweg, der durch eine atemberaubende Naturlandschaft führt, bot den Teilnehmern nicht nur die Möglichkeit, die Schönheit der Region zu erleben, sondern erinnerte auch an die Geschichte des ehemaligen Grenzgebietes, das lange Zeit durch Trennung und Teilung geprägt war.
Symbol für Hoffnung und Frieden
Besonders bewegend war der Moment der Einweihung der Grenzmarke, die als Symbol der Hoffnung, des Friedens und der Zusammenarbeit zwischen den europäischen Nachbarländern steht. Vertreter der Gemeinden St. Jakob i.R und Jesenice, lokale Historiker sowie interessierte Bürger ergriffen das Wort und reflektierten über die Bedeutung des Grünen Bandes und die positiven Veränderungen, die seit dem Fall des Eisernen Vorhangs entstanden sind. Der Maria Elender Sattel, als eines der höchsten Punkte in der Region, wurde somit zum Schauplatz eines wichtigen Kapitels europäischer Geschichte.
Einheit statt Trennung
Die Einweihung der Green-Belt Grenzmarke am Maria Elender Sattel markiert einen wichtigen Schritt in der Erinnerung und Wertschätzung der gemeinsamen Geschichte der Region. Sie erinnert uns daran, dass aus Trennung Einheit und Zusammenarbeit entstehen kann, und sie setzt ein Zeichen für eine zukunftsorientierte, grenzüberschreitende Partnerschaft in Europa. Nach der Einweihung setzten die Wanderer ihren Weg fort und machten sich auf zur traditionellen Feier des Narzissenfests in Planina pod Golico, Slowenien. Diese Veranstaltung, die für ihre Blumenpracht und die feierliche Atmosphäre bekannt ist, bot den perfekten Ausklang für einen Tag voller Gemeinschaft und kulturellem Austausch. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, sich an den festlichen Aktivitäten zu erfreuen und die Freundschaft zwischen den beiden Ländern zu stärken.



