Bundesliga
WAC geht von härterer Gegenwehr aus
Cupgewinner WAC startet heute (2. August 2025) in der Lavanttal-Arena gegen SCR Altach in die neue Saison.
Im ersten Spiel der neuen Bundesliga-Saison treffen die Wolfsberger auf Altach.© facebook.com/WolfsbergerAC
Auf den WAC sind nach der starken vergangenen Saison vor dem Bundesliga-Start mehr Augen als je zuvor gerichtet. Als erste Hürde gilt es für den ÖFB-Cupsieger heute (1. August 2025, 17 Uhr) in der Lavanttal-Arena gegen den SCR Altach zu gewinnen.
WAC-Ziel: “Gut präsentieren”
“Es ist ein neuer Start, da wischt man alles vom Tisch, genauso wie wir die positive letzte Saison vom Tisch wischen müssen”, sagt Trainer Dietmar Kühbauer. Ziel sei es, sich wieder gut zu präsentieren. “Nur sagen wir nicht, dass es Standard ist, dass wir bis zur letzten Minute um die Meisterschaft spielen”, erläutert der Burgenländer. 2024/25 mussten sich die Kärntner im Rennen um Platz eins erst in der letzten Runde geschlagen geben und wurden Vierter. “Wir sind eine gute Mannschaft, definitiv. Aber wenn man die großen Klubs hernimmt, die haben ja auch was getan, damit sie wieder diese großen Klubs werden, die sie sein sollten. Deshalb gehen wir von einer weitaus härteren Gegenwehr aus.”
Doppelbelastung durch Europacup
Hinzu kommt für seine Truppe die Doppelbelastung durch den Europacup. Auch deshalb fordert Kühbauer vehement neue Spieler. “Wir alle wissen, dass wir noch nicht fertig sind”, sagte der WAC-Coach zum Transferprogramm. Gut ist für ihn, dass er überraschend weiter auf Dejan Zukic bauen kann. Konkretes Interesse am Mittelfeldregisseur ist aktuell nicht bekannt. “Er war für uns letztes Jahr ein wichtiger Spieler. Wenn er sich hängen lässt, würde ich ihm klar sagen, dass er trotzdem noch ein lieber Mensch ist, aber es geht sich halt nicht aus für die Startelf”, gab Kühbauer Einblick.
“Harter Brocken wartet”
“Die Mannschaft hat in der Vorbereitung ein sehr positives Bild abgegeben, wir wissen aber, dass ein harter Brocken wartet. Der WAC war knapp vor dem Double-Gewinn, wir sind der Underdog”, betonte der Trainer von Altach. In der Rolle wolle man die “personell tendenziell besser und breiter” gewordenen Wolfsberger ärgern. “Das trauen wir uns schon zu.” Deshalb werde man nicht nur mit Mann und Maus verteidigen. “Wir wollen dazu beitragen, dass es ein offener Schlagabtausch wird”, sagt Ingolitsch. Sein Gegenüber betonte, dass man Altach “in keinster Weise unterschätzen” werde.
Viermal in Folge ungeschlagen
2024/25 setzte sich im direkten Duell jeweils das Heimteam 2:0 durch. Für den WAC würde ein Erfolg das Selbstvertrauen stärken vor dem Einstieg in die 3. Qualifikationsrunde zur Europa League, am 7. und 14. August 2025 ist PAOK Saloniki der Gegner. Der Fokus liegt darauf, am heute zu gewinnen. Ein Startsieg gelang 2024 mit einem 4:1 gegen Klagenfurt, viermal in Folge blieb der WAC in Auftaktspielen ungeschlagen. Für Altach schaut es da anders aus: Sie warten seit sieben Jahren auf einen Dreier zum Start, sechsmal gab es eine Niederlage.



