Diözese Gurk
Die Diözese zeichnete vier Maturanten aus
Am Mittwoch verlieh Schulamtsdirektor Peter Allmaier vier Maturanten den „Dr. Olaf Colerus-Geldern Preis 2021“ für vorwissenschaftliche Arbeiten und Diplomarbeiten im Rahmen der Reife- und Diplomprüfungen im Religionsunterricht.
© Pressestelle/Eggenberger
Drei Maturantinnen und ein Maturant durften sich am Mittwoch über den diesjährigen „Dr. Olaf Colerus-Geldern Preis“ freuen. Die Überreichung der Preise fand unter Beisein ihrer Familien und Professoren in Klagenfurt im Bischofshaus statt.
Preise für theologische Schwerpunkte
David Weiß vom BG Porcia in Spittal erlangte den mit 500 Euro dotierten ersten Platz. Er verfasste seine vorwissenschaftliche Arbeit zum Thema „Das christliche Osterfest in seiner Entwicklung, Bedeutung und Symbolik“. Der zweite Platz, dotiert mit 250 Euro, ging an Lea Einhauer vom BRG Viktring, die sich in ihrer Arbeit mit dem Thema „Die Entwicklung des Glaubens und Gottesbilds im Kindes- und Jugendalter“ auseinandersetzte. Raphaela Waldhauser vom Europagymnasium und Rebekka Marie Ebner vom ORG St. Ursula belegten beide den mit je 150 Euro dotierten dritten Platz. Waldhauser widmete sich der Thematik „Maria Magdalena – von der Büßerin zur Heiligen“, während Ebner den „Kirchlichen Widerstand gegen das NS-Regime in Kärnten“ thematisierte.
Der „Dr. Olaf Colerus-Geldern Preis“
Der Preis ist nach dem im Jahr 2016 verstorbenen Domprobst Apostolischer Protonotar Dr. Olaf Colerus-Geldern benannt. Er war Bischofsvikar für Bildung, Wissenschaft und Glaube, langjähriger Generalvikar, Fachinspektor für katholische Religion an Höheren Schulen und Schulamtsleiter der Diözese Gurk. Jedes Jahr wird dieser Preis in Kärnten vergeben. Er versteht sich als wichtiger Beitrag zur Förderung von theologischem Denken und Arbeiten auf Niveau von Maturanten. Die eingereichten vorwissenschaftlichen Arbeiten haben einen theologischen Schwerpunkt aus Disziplinen wie beispielsweise Kirchengeschichte, Bibelwissenschaften, Philosophie, Dogmatik und theologische Ethik.
Siebenköpfige Jury entschied
Der siebenköpfigen Jury gehörten Schulamtsdirektor Peter Allmaier, Thomas Unterguggenberger (Fachinspektor für den katholischen Religionsunterricht an Allgemeinbildenden und Berufsbildenden mittleren und höheren Schulen), Martin Dovjak (Leiter des Leitungsgremiums Arbeitsgemeinschaft höhere und mittlere Schulen), Johannes Thonhauser (Institut für Religionspädagogik), Birgit Leitner (Fachinspektorin für die konfessionellen Privatschulen, Pflichtschulen/Bildungsregion Ost, Einrichtungen der Lehrer- und Erzieherbildung), Rosemarie Rossmann (stellvertretende Leiterin des bischöflichen Schulamts) und Matthias Kapeller (Leiter der diözesanen Pressestelle) an.