„Wir haben nachjustiert und die künftige Arbeit an die neuen Entwicklungen angepasst“, erklärten Gruber und Fellner. Künftig werde die Regierung einmal im Monat eine gemeinsame Pressekonferenz zu konkreten Reformthemen abhalten. Ziel sei es, Kärnten „nicht nur zum schönsten, sondern auch zum stärksten Bundesland zu machen“, so Gruber.
Struktur und Effizienz
Geplant ist eine Reduktion der derzeit 15 Abteilungen der Landesregierung auf zehn bis zwölf. Bereits 2026 sollen die Abteilungen 15 und 4 aufgelöst und deren Aufgaben neu zugeordnet werden. Parallel dazu wird die Zahl der Landesplanstellen bis 2031 um 300 reduziert – Einsparungen von rund 30 Millionen Euro jährlich werden erwartet.
Koralmbahn als Zukunftschance
Mit der Eröffnung der Koralmbahn entstehe laut Gruber und Fellner „Europas siebtgrößter Ballungsraum zwischen Graz und Klagenfurt“. Der Fokus liege nun darauf, dass alle Regionen Kärntens von dieser Entwicklung profitieren. Im Wohnbau seien bereits über 400 neue leistbare Wohnungen fertiggestellt, weitere 200 im Bau. Auch neue Studentenwohnungen entstehen.
Stärkere Zusammenarbeit
Besonderes Augenmerk liegt auf der interkommunalen Kooperation: So wollen sich die Lavanttaler Gemeinden bei künftigen Projekten wie dem neuen Technologiepark St. Paul stärker zusammenschließen. Fellner betont: „Gemeinsam investieren – aber auch gemeinsam profitieren.“
Blick nach vorn
Neben der Tourismus- und Regionalentwicklung soll auch die Verwaltung gestrafft werden. „Weniger Bürokratie, mehr Nutzen für Bürger*innen und Wirtschaft“, fasst Gruber zusammen.

