.Im Jahresdurchschnitt 2025 waren 17.890 Personen arbeitslos vorgemerkt. Gegenüber 2024 bedeutet das ein Plus von 270 Personen beziehungsweise 1,5 Prozent. Damit verzeichnet Kärnten die geringste Zunahme der Arbeitslosigkeit aller Bundesländer – sowohl absolut als auch prozentuell.
Jugendliche: Arbeitslosigkeit nahezu stabil
Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den jungen Kärntnerinnen und Kärntnern. Durch gezielte arbeitsmarktpolitische Maßnahmen konnte die zu Jahresbeginn steigende Jugendarbeitslosigkeit wieder abgefedert werden.
Bei den unter 20-Jährigen lag der Anstieg im Gesamtjahr bei nur 0,2 Prozent – faktisch also auf dem Niveau des Vorjahres.
Langzeitarbeitslose: Kärnten deutlich unter Österreich-Trend
Auch bei den Langzeitarbeitslosen zeigt sich Kärnten deutlich widerstandsfähiger als andere Regionen: Während österreichweit die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Jahr 2025 um über 25 Prozent gestiegen ist, lag der Zuwachs in Kärnten bei lediglich 1,3 Prozent.
Bezirke: Positive Ausnahmen
Auf Bezirksebene gab es teils sehr unterschiedliche Entwicklungen. Villach und Wolfsberg stechen positiv hervor: Villach: Rückgang um 94 Arbeitslose (–2 %) Wolfsberg: Minus 56 Personen (–4,9 %) In anderen Bezirken – etwa in Klagenfurt oder Völkermarkt – wurden hingegen Anstiege registriert.
Beschäftigung leicht rückläufig
Leicht gesunken ist 2025 die Zahl der unselbstständig Beschäftigten in Kärnten. Laut Prognose lag diese bei 220.942 Personen, was einem Rückgang von 0,6 Prozent entspricht. Besonders betroffen zeigen sich die Branchen Handel und Produktion, die weiterhin unter der angespannten Wirtschaftslage leiden. „Kärnten steht im Bundesländervergleich weiterhin solide da – vor allem bei Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen“, betont Mag. Peter Wedenig, Geschäftsführer des AMS Kärnten. Mehr regionale Wirtschaftsnachrichten, Zahlen und Hintergründe findest du wie immer auf Klick Kärnten.