SPÖ Bauern

Mat­schek: „Wir brau­chen Fair­ness für unse­re Bau­ern!“

Landwirtschaftskammer-Wahl: Kammerrat Franz Matschek tritt als landesweiter Spitzenkandidat der SPÖ Bauern und als Spitzenkandidat im Bezirk Völkermarkt für eine existenzsichernde, nachhaltige und umweltgerechte Agrarpolitik ein. Und kritisiert: „Vor der Wahl entdeckt der Bauernbund plötzlich, was wir seit Jahren fordern.“

SPÖ Bauern SPÖ-Bezirksvorsitzender Jakob Strauß (links) und Spitzenkandidat Franz Matschek

© Erich Varh

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„Er kennt die Anlie­gen der Land- und Forst­wir­te aus ers­ter Hand. Er ist eine star­ke Per­sön­lich­keit und setzt sich für die Auf­ga­ben und die Sor­gen der Bäue­rin­nen und Bau­ern zu hun­dert Pro­zent ein“, sagt SPÖ-Bezirks­vor­sit­zen­der Jakob Strauß über Franz Mat­schek. Mat­schek stellt sich der Land­wirt­schafts­kam­mer-Wahl am 7. Novem­ber 2021 als Lan­des­spit­zen­kan­di­dat der SPÖ Bau­ern und auch als Spit­zen­kan­di­dat im Bezirk Völ­ker­markt.

Her­kunft der Pro­duk­te kenn­zeich­nen

Inhalt­lich tritt Mat­schek für eine exis­tenz­si­chern­de, nach­hal­ti­ge und umwelt­ge­rech­te Agrar­po­li­tik ein. „Einer unse­rer Leit­sät­ze lau­tet: mit jedem Bis­sen ein gutes Gewis­sen“, betont Mat­schek. In der Pan­de­mie gewinnt an Bedeu­tung, wofür die SPÖ Bau­ern seit Jah­ren ihre Stim­me erhe­ben: Regio­na­li­tät. „Wir haben schon im Jahr 2019 die Her­kunfts­kenn­zeich­nung bei bäu­er­li­chen Pro­duk­ten gefor­dert. Jetzt vor der Wahl sprin­gen plötz­lich alle dar­auf auf“, erklärt Mat­schek.

Gegen sozia­le und finan­zi­el­le Unge­rech­tig­keit

Fai­re Pro­duk­te müs­sen fai­re Prei­se zur Fol­ge haben. Als Bei­spiel führt Mat­schek den Schwei­ne­preis an. „Wir haben Prei­se wie zu Groß­va­ters Zei­ten“, kri­ti­siert er. Frü­her kos­te­te ein Schwein mit 120 Kilo­gramm 1.920 Schil­ling, heu­te sind es 150 Euro. „Das heißt, der Preis ist qua­si unver­än­dert geblie­ben“, bedau­ert Mat­schek. Wenn vor allem Neben­er­werbs­bau­ern mit dem Ein­kom­men kein Aus­kom­men fin­den, sind sie gezwun­gen, ihre land­wirt­schaft­li­che Tätig­keit auf­zu­ge­ben. In die­sem Zusam­men­hang stößt Mat­schek eine sozia­le Unge­rech­tig­keit sau­er auf. „Die dop­pel­te Kran­ken­ver­si­che­rung im Neben­er­werb muss end­lich ein Ende haben. War­um müs­sen Land­wir­te im Neben­er­werb dop­pelt zah­len, wenn sie eine Kran­ken­leis­tung nur ein­mal in Anspruch neh­men kön­nen?“, fragt sich Mat­schek.

Umden­ken im För­der­we­sen gefor­dert

Benach­tei­li­gun­gen ortet er auch im För­der­we­sen. „Es braucht end­lich ein Umden­ken: Geför­dert wer­den soll­te nicht der Bau­er mit den meis­ten Hektaren, son­dern der Bau­er, der ver­läss­li­che, regio­na­le Spit­zen­qua­li­tät pro­du­ziert“, for­dert Mat­schek. Bis­her blei­ben Klei­ne auf der Stre­cke, weil aktu­ell mehr Hekt­ar mehr Geld bedeu­tet. „Es ist nicht mög­lich, von dem Pro­dukt, das man pro­du­ziert, zu leben“, schluss­fol­gert Mat­schek. Kein gutes Haar lässt er an Bau­ern­bund und ÖVP. „Nahe­zu all die­se The­men behan­delt der Bau­ern­bund jetzt auf ein­mal im Wahl­kampf. Dabei hät­ten es Bau­ern­bund und ÖVP in der Land­wirt­schafts­kam­mer und in der Bun­des­re­gie­rung all die Jah­re in der Hand gehabt, all die­se Miss­stän­de zu besei­ti­gen. Das ist nicht gesche­hen“, nimmt sich Mat­schek kein Blatt vor den Mund.

Eine Stim­me für die per­sön­li­che Zukunft

Er appel­liert an Land- und Forst­wir­te, am 7. Novem­ber 2021 von ihrem Stimm­recht Gebrauch zu machen. „Wenn sie dann in der Wahl­ka­bi­ne ste­hen, soll­ten sie beden­ken: Sie geben nicht nur einer Wahl­lis­te ihre Stim­me, son­dern stim­men über ihre eige­ne, ganz per­sön­li­che Zukunft ab“, stellt Mat­schek klar.

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SPÖ Bauern
Ver­eint Erfah­rung und Kom­pe­tenz: Franz Mat­schek ist seit zehn Jah­ren Kam­mer­rat in der Land­wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten.
© Erich Varh

Zur Per­son

Franz Mat­schek (53) macht sich seit zehn Jah­ren als Kam­mer­rat in der Land­wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten für die Inter­es­sen der Land- und Forst­wir­te stark. Bei der Land­wirt­schafts­kam­mer-Wahl am 7. Novem­ber 2021 tritt er erneut als Lan­des­spit­zen­kan­di­dat der SPÖ Bau­ern an und ist zudem Spit­zen­kan­di­dat im Bezirk Völ­ker­markt. Mat­schek wohnt in Atten­dorf bei Völ­ker­markt, wo er eine Land­wirt­schaft (Getrei­de- und Mais-Pro­duk­ti­on) betreibt.

14.10.2021 12:01 - Update am: 14.10.2021 12:13
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SPÖ Bauern SPÖ-Bezirksvorsitzender Jakob Strauß (links) und Spitzenkandidat Franz Matschek

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