Landwirtschaftskammer Kärnten
Steuerentlastung für Agrardiesel gefordert
Die Landwirtschaftskammer Kärnten hat eine Steuerentlastung für Agrardiesel gefordert. Wegen der stark gestiegenen Dieselpreise sehen viele Bauern den Frühjahrsanbau mit Sorge.
Bauern vor Frühjahrsanbau
Die Landwirtschaftskammer Kärnten hat eine steuerliche Entlastung für Agrardiesel gefordert. Hintergrund sind die zuletzt stark gestiegenen Dieselpreise, die viele Betriebe kurz vor dem Frühjahrsanbau zusätzlich belasten. Gerade jetzt brauchen Bauern große Mengen Treibstoff für Düngung, Bodenbearbeitung und Aussaat.
Forderung an den Finanzminister
Landwirtschaftskammer-Präsident Siegfried Huber hat sich mit der Forderung an Finanzminister Markus Marterbauer gewandt. Aus Sicht der Landwirtschaftskammer soll die CO₂-Bepreisung auf Treibstoffe für die Landwirtschaft gestrichen und auch die Umsatzsteuer auf Agrardiesel abgeschafft werden. Nach Berechnungen der Kammer könnte der Dieselpreis damit um mehr als 25 Prozent sinken.
Versorgungssicherheit im Fokus
Die Landwirtschaft könne ihre Arbeiten nicht einfach verschieben, deshalb sei rasches Handeln nötig. Steigende Treibstoffkosten würden die Produktionskosten direkt erhöhen und damit auch die Versorgungssicherheit unter Druck setzen. Die Landwirtschaftskammer hat betont, dass leistbare Betriebsmittel eine wichtige Grundlage für die heimische Lebensmittelproduktion sind.
Appell an Bundesregierung
Huber hat erklärt, dass die heimische Landwirtschaft ein wichtiger Garant für die Versorgung mit Lebensmitteln sei, besonders in unsicheren Zeiten. Deshalb brauche es einen leistbaren Agrardiesel. Die Landwirtschaftskammer Kärnten hat an Finanzminister und Bundesregierung appelliert, rasch Maßnahmen zur Entlastung der Betriebe zu setzen.

