Villach

“Pflich­ten und kon­se­quen­te Sank­tio­nen”

"Wer in unserem Land Schutz findet, muss unsere Gesetze, unsere Werte und unser friedliches Zusammenleben ohne Wenn und Aber respektieren", betont der Landeshauptmann zum Jahrestag des Terroranschlags vom 15. Februar 2025.

“Pflich­ten und kon­se­quen­te Sank­tio­nen” Es dürfe nicht sein, dass digitale Plattformen weiterhin unkontrolliert als Brandbeschleuniger für Hass, Gewalt und Extremismus wirken.

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Anläss­lich des bevor­ste­hen­den ers­ten Jah­res­ta­ges des bru­ta­len Ter­ror­an­schlags vom 15. Febru­ar 2025 in Vil­lach gedenkt Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser des 14-jäh­ri­gen Vil­la­chers, der dabei getö­tet wur­de, sowie der wei­te­ren Opfer, die schwer ver­letzt wur­den.

“Leid mahnt, nicht zur Tages­ord­nung über­zu­ge­hen”

„Der Schmerz und die Trau­er über die­se abscheu­li­che Tat sit­zen nach wie vor tief – bei den Ange­hö­ri­gen, bei den Betrof­fe­nen, bei den Freun­den und in der gesam­ten Kärnt­ner Gemein­schaft“, betont Kai­ser. Ein jun­ger Mensch wur­de aus dem Leben geris­sen, vie­le wei­te­re tra­gen bis heu­te kör­per­li­che und see­li­sche Wun­den. “Die­ses Leid mahnt uns, nie­mals zur Tages­ord­nung über­zu­ge­hen.” Der Lan­des­haupt­mann unter­streicht, dass das Geden­ken untrenn­bar mit Ver­ant­wor­tung ver­bun­den sei: Gemein­sam sei alles zu tun, um Kärn­ten als einen geschütz­ten Ort zu sichern — einen Ort, der die Men­schen schützt, behü­tet und Sicher­heit gewähr­leis­tet. Dazu brau­che es kla­re Regeln, die für alle gel­ten. „Stren­ge Vor­ga­ben, trans­pa­ren­te Pflich­ten und kon­se­quen­te Sank­tio­nen sind eben­so not­wen­dig wie enga­gier­te und wirk­sa­me Inte­gra­ti­ons­be­mü­hun­gen. Wer in unse­rem Land Schutz fin­det, muss unse­re Geset­ze, unse­re Wer­te und unser fried­li­ches Zusam­men­le­ben ohne Wenn und Aber respek­tie­ren.“

Inter­na­tio­na­le Dimen­si­on der Tat

Der Atten­tä­ter hat sich über sozia­le Medi­en selbst radi­ka­li­siert – ein Umstand, der ent­schlos­se­nes Han­deln auf euro­päi­scher Ebe­ne erfor­de­re. „Es darf nicht sein, dass digi­ta­le Platt­for­men wei­ter­hin unkon­trol­liert als Brand­be­schleu­ni­ger für Hass, Gewalt und Extre­mis­mus wir­ken.” Die Euro­päi­sche Uni­on sei gefor­dert, Social-Media- und Platt­form­be­trei­ber gesetz­lich dazu zu ver­pflich­ten, durch ent­spre­chen­de Algo­rith­men und Kon­troll­me­cha­nis­men sicher­zu­stel­len, dass radi­ka­li­sie­ren­de, gefähr­li­che und ver­het­zen­de Inhal­te gar nicht erst hoch­ge­la­den oder wei­ter­ver­brei­tet wer­den kön­nen.

15.02.2026 15:00 - Update am: 15.02.2026 15:02
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“Pflich­ten und kon­se­quen­te Sank­tio­nen” Es dürfe nicht sein, dass digitale Plattformen weiterhin unkontrolliert als Brandbeschleuniger für Hass, Gewalt und Extremismus wirken.

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