Kelag-Energie

Kelag Ener­gie & Wär­me: 30-Ton­nen-Bio­mas­se­kes­sel schwebt ins Heiz­werk Lust­en­au

Spezialkran bringt Herzstück des neuen Biomasseheizwerks in Lustenau in Position – Biofernwärme startet im Herbst 2026.

Kelag Ener­gie & Wär­me: 30-Ton­nen-Bio­mas­se­kes­sel schwebt ins Heiz­werk Lust­en­au Mit einem Spezialkran wird der rund 30 Tonnen schwere Biomassekessel in das neue Heizwerk der Kelag Energie & Wärme in Lustenau eingehoben – die Inbetriebnahme der Biofernwärme ist für Herbst 2026 geplant.

© Foto: Kelag Energie&Wärme

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Spek­ta­ku­lä­rer Schwer­trans­port in Lust­en­au: Ein Spe­zi­al­kran hebt am heu­ti­gen Tag einen rund 30 Ton­nen schwe­ren Bio­mas­se­kes­sel an sei­nen Bestim­mungs­ort im neu­en Heiz­werk. Mit dem Ein­he­ben des Herz­stücks nimmt das Groß­pro­jekt für die künf­ti­ge Bio­fern­wär­me kon­kre­te For­men an. Die Inbe­trieb­nah­me ist für Herbst 2026 geplant.

Der impo­san­te Heiz­kes­sel wur­de in Kärn­ten gefer­tigt und per Tief­la­der nach Vor­arl­berg trans­por­tiert. Mit einer Leis­tung von fünf Mega­watt bil­det er künf­tig das Zen­trum der Wär­me­ver­sor­gung in Lust­en­au.

28 Mil­lio­nen Euro für nach­hal­ti­ge Wär­me

Rund 28 Mil­lio­nen Euro inves­tiert die Kelag Ener­gie & Wär­me in das Bio­mas­se­heiz­werk und in das dazu­ge­hö­ri­ge Fern­wär­me­lei­tungs­sys­tem. Im End­aus­bau soll ein 17 Kilo­me­ter lan­ges Netz ent­ste­hen. Über die­ses wer­den jähr­lich etwa 22 Mil­lio­nen Kilo­watt­stun­den Fern­wär­me an Pri­vat­kun­din­nen und ‑kun­den, öffent­li­che Ein­rich­tun­gen, Gewer­be­be­trie­be sowie Wohn­bau­ge­sell­schaf­ten geliefert.Die Bio­mas­se­be­schaf­fung sowie Tei­le des Betriebs über­nimmt das Lust­en­au­er Unter­neh­men Rauch LFL GmbH als regio­na­ler Part­ner.

Effi­zi­en­te Tech­nik mit Wär­me­pum­pe

Neben dem Bio­mas­se­kes­sel setzt das Unter­neh­men auf moder­ne Tech­nik: Eine Rauch­gas­kon­den­sa­ti­on in Kom­bi­na­ti­on mit einer Hoch­tem­pe­ra­tur-Wär­me­pum­pe nutzt auch die in den Abga­sen ent­hal­te­ne Ener­gie. Dadurch wird der Gesamt­nut­zungs­grad deut­lich erhöht.In den Som­mer­mo­na­ten über­neh­men Luft­wär­me­pum­pen die Ver­sor­gung der Kun­din­nen und Kun­den. Für den Fall von Stö­run­gen wird zusätz­lich ein Heiz­öl­kes­sel als Aus­falls­re­ser­ve instal­liert – zur Sicher­stel­lung einer durch­gän­gi­gen Wär­me­ver­sor­gung.

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Wär­me Ein­hub-Heiz­kes­sel-Lust­en­au
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Stand­ort in Vor­arl­berg aus­ge­baut

Mit dem Pro­jekt stärkt die Kelag Ener­gie & Wär­me ihren Stand­ort in Lust­en­au, der als Vor­arl­ber­ger Nie­der­las­sung dient. Bereits seit 2021 betreibt das Unter­neh­men auch die Fern­wär­me­ver­sor­gung in Lau­ter­ach. Das in Vil­lach ansäs­si­ge Unter­neh­men gilt als größ­ter Anbie­ter von Fern­wär­me auf Basis indus­tri­el­ler Abwär­me und Bio­mas­se in Öster­reich. Als Toch­ter der KELAG-Kärnt­ner Elek­tri­zi­täts-Akti­en­ge­sell­schaft betreibt Kelag Ener­gie & Wär­me öster­reich­weit 85 Fern­wär­me­net­ze und rund 900 Heiz­zen­tra­len. Pro Jahr wer­den rund zwei Mil­li­ar­den Kilo­watt­stun­den Wär­me ver­kauft.

Mit dem Bio­mas­se­heiz­werk in Lust­en­au setzt das Unter­neh­men nun einen wei­te­ren Schritt in Rich­tung regio­na­ler, nach­hal­ti­ger Ener­gie­ver­sor­gung.

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Das Pro­jekt Team der Kelag Ener­gie & Wär­me mit den Ver­tre­tern der Markt­ge­mein­de Lust­en­au
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26.02.2026 19:00 - Update am: 26.02.2026 19:02
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Kelag Ener­gie & Wär­me: 30-Ton­nen-Bio­mas­se­kes­sel schwebt ins Heiz­werk Lust­en­au Mit einem Spezialkran wird der rund 30 Tonnen schwere Biomassekessel in das neue Heizwerk der Kelag Energie & Wärme in Lustenau eingehoben – die Inbetriebnahme der Biofernwärme ist für Herbst 2026 geplant.

© Foto: Kelag Energie&Wärme