Kelag

First­fei­er für Bio­mas­se-Heiz­werk Lust­en­au

28 Millionen Euro fließen in ein neues Biomasse-Fernwärmesystem. Ab Herbst sollen die ersten Kundinnen und Kunden versorgt werden, bis 2028 wird das Netz weiter ausgebaut.

First­fei­er für Bio­mas­se-Heiz­werk Lust­en­auBei der Firstfeier des neuen Biomasse-Heizwerks in Lustenau wurde ein weiterer Meilenstein für die nachhaltige Fernwärmeversorgung der Marktgemeinde gefeiert.

© Foto: Kelag

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Kelag Ener­gie & Wär­me inves­tiert 28 Mil­lio­nen Euro in grü­ne Fern­wär­me

In der Markt­ge­mein­de Lust­en­au ist ein wich­ti­ger Schritt für die künf­ti­ge nach­hal­ti­ge Wär­me­ver­sor­gung gesetzt wor­den: Beim neu­en Bio­mas­se-Heiz­werk der Kelag Ener­gie & Wär­me wur­de heu­te First­fei­er gefei­ert. Weni­ger als ein Jahr nach dem Spa­ten­stich ist das Pro­jekt bereits weit fort­ge­schrit­ten. Im Herbst soll die Wär­me­lie­fe­rung an die ers­ten Kun­din­nen und Kun­den star­ten.

Fern­wär­me­netz für rund 200 Gebäu­de

Die Kelag Ener­gie & Wär­me inves­tiert rund 28 Mil­lio­nen Euro in das neue Bio­mas­se-Fern­wär­me­sys­tem. Im End­aus­bau soll ein rund 17 Kilo­me­ter lan­ges Fern­wär­me­netz ent­ste­hen, an das rund 200 Gebäu­de ange­schlos­sen wer­den. Das Heiz­werk wird mit einem Bio­mas­se­kes­sel mit fünf Mega­watt Leis­tung betrie­ben. Für die Warm­was­ser­be­rei­tung im Som­mer kommt zusätz­lich eine Wär­me­pum­pe mit einem Mega­watt zum Ein­satz. Ein Ölkes­sel dient aus­schließ­lich als Aus­falls­re­ser­ve und zur Abde­ckung von Spit­zen­las­ten.

„Auf die­se Wei­se errei­chen wir bei der Fern­wär­me in Lust­en­au einen erneu­er­ba­ren Anteil von mehr als 90 Pro­zent“, erklär­te Adolf Mel­cher, Spre­cher der Geschäfts­füh­rung der Kelag Ener­gie & Wär­me.

Regio­na­le Ener­gie statt fos­si­ler Impor­te

Durch das neue Heiz­werk sol­len künf­tig rund 2,5 Mil­lio­nen Liter Heiz­öl ersetzt und jähr­lich etwa 6.700 Ton­nen CO₂ ein­ge­spart wer­den. Die Bio­mas­se wird regio­nal beschafft, unter ande­rem über die Koope­ra­ti­on mit der Lust­en­au­er Rauch LFL GmbH.

Bür­ger­meis­ter Patrick Wiedl beton­te bei der First­fei­er die Bedeu­tung für die regio­na­le Wirt­schaft: Hei­mi­sche Betrie­be wür­den am Netz­bau arbei­ten, Wert­schöp­fung und Arbeits­plät­ze blie­ben in der Regi­on. Gleich­zei­tig mache sich Lust­en­au unab­hän­gi­ger von teu­rer, impor­tier­ter Ener­gie.

Aus­bau bis 2028 geplant

Bis Ende 2026 soll etwa die Hälf­te des Fern­wär­me­net­zes fer­tig­ge­stellt sein. In den Jah­ren 2027 und 2028 wird der wei­te­re Aus­bau erfol­gen. Lan­des­rat Dani­el All­gäu­er sprach bei der First­fei­er von einem sicht­ba­ren Zei­chen dafür, wie kon­se­quent in Vor­arl­berg an der Ener­gie­zu­kunft gear­bei­tet wer­de.

Für Adolf Mel­cher ist das Pro­jekt auch eine Ant­wort auf welt­po­li­ti­sche Unsi­cher­hei­ten: Regio­na­le Bio­mas­se mache die Wär­me­ver­sor­gung unab­hän­gi­ger von inter­na­tio­na­len Kri­sen und fos­si­len Ener­gie­im­por­ten.

23.06.2026 17:45
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First­fei­er für Bio­mas­se-Heiz­werk Lust­en­auBei der Firstfeier des neuen Biomasse-Heizwerks in Lustenau wurde ein weiterer Meilenstein für die nachhaltige Fernwärmeversorgung der Marktgemeinde gefeiert.

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