Wirtschaft
Kelag übernimmt vier Fernwärmeprojekte in Tirol
Mit der Übernahme der Anlagen in Kühtai, Obergurgl, Fulpmes und Stubai baut das Unternehmen seine Fernwärmeversorgung in Tirol aus und setzt auf regionale Versorgungssicherheit.
© Foto: Kelag Energie
Die Kelag Energie & Wärme baut ihre Präsenz in Westösterreich aus: Mit 26. März 2026 hat das Unternehmen die Fernwärmeprojekte in Kühtai, Obergurgl, Fulpmes und Stubai vollständig übernommen. Für den laufenden Betrieb und die Weiterentwicklung der Anlagen ist nun Kelag verantwortlich. Für Kundinnen und Kunden soll sich dadurch nichts ändern.
43 Millionen Kilowattstunden pro Jahr
Foto: Kelag Energie Kühtei
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Die vier Biomasse-Fernwärmesysteme verfügen über ein 27 Kilometer langes Leitungsnetz und liefern jährlich rund 43 Millionen Kilowattstunden nachhaltige Wärme. In den kommenden Jahren sind Investitionen in Millionenhöhe geplant, um die Netze auszubauen und weitere Haushalte und Betriebe an die grüne Wärmeversorgung anzuschließen.
Betrieb bleibt vor Ort
Nach Angaben des Unternehmens verlief der Übergang nahtlos. Die Heizwerke und das Fernwärmenetz bleiben in den Gemeinden bestehen und werden weiterhin vor Ort betrieben. Auch die regionalen Ansprechpartner und bestehenden Teams sollen für Kontinuität und Kundennähe sorgen.
Kelag-Geschäftsführer Adolf Melcher betont, die bestehenden Strukturen seien mit viel Einsatz und regionalem Verständnis aufgebaut worden. Diesen Weg wolle man fortführen und die Versorgungssicherheit langfristig stärken.
Kelag wächst im Westen
Österreichweit betreibt die Kelag Energie & Wärme rund 85 Fernwärmenetze. Mit der Übernahme der vier Tiroler Projekte setzt das Unternehmen seinen Expansionskurs im Westen Österreichs fort.
Foto: Kelag Energie Fulpmes