Klagenfurt
Schloss Krastowitz öffnete nach Millionen-Umbau seine Türen
Nach umfassender Modernisierung präsentierte sich Schloss Krastowitz beim Tag der offenen Tür als modernes Bildungszentrum für die Kärntner Land- und Forstwirtschaft.
© Foto: Büro Gruber
Nach umfassender Modernisierung präsentierte sich Schloss Krastowitz am Tag der offenen Tür als eines der modernsten Bildungszentren im Süden Österreichs. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die neuen Seminarräume, barrierefreien Bereiche, die nachhaltige Energieversorgung und das erweiterte Beherbergungsangebot zu besichtigen.
12,5 Millionen Euro investiert
Insgesamt wurden 12,5 Millionen Euro in den Umbau investiert, 5,3 Millionen Euro davon kamen aus dem Agrarreferat des Landes Kärnten. Agrarreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber sprach von einem „Jahrhundertprojekt“ für die Kärntner Land- und Forstwirtschaft. Schloss Krastowitz sei seit Jahrzehnten ein zentraler Ort für Bildung, Begegnung und Weiterentwicklung im ländlichen Raum.
Auch Landwirtschaftskammer-Präsident Siegfried Huber, Diözesanbischof Josef Marketz und Superintendentin Andrea Mattioli nahmen an der Eröffnung teil. Gestartet wurde der Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst, danach folgten Frühschoppen, Führungen, Musik, Volkstanz, Traktorausstellung und ein Familienprogramm mit Streichelzoo und Kinderschminken.
Wertschätzung für die Landwirtschaft
Seit fast 70 Jahren dient Schloss Krastowitz als Bildungszentrum für die bäuerliche Bevölkerung Kärntens. Gruber verwies zudem auf eine aktuelle Studie, wonach über 90 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner ein positives Bild der heimischen Landwirtschaft haben. Wertschätzung müsse sich aber auch im Alltag zeigen – etwa beim Griff zu regionalen Lebensmitteln.