Bundesheer-Übung

SERE-Übung star­tet wie­der in Kärn­ten

Rund 130 Soldaten des Jagdkommandos trainieren bis 4. September in mehreren Kärntner Bezirken – mit Hubschraubern, Drohnen, Fallschirmspringern und internationalen Kräften.

SERE-Übung star­tet wie­der in Kärn­ten Bei der SERE-Übung trainieren rund 130 Soldaten des Jagdkommandos in mehreren Kärntner Bezirken das Überleben, Ausweichen, Widerstand und die Rückführung.

© Foto: Bundesheer/Steinberger

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Rund 130 Sol­da­ten des Jagd­kom­man­dos trai­nie­ren bis 4. Sep­tem­ber in meh­re­ren Kärnt­ner Bezir­ken Über­le­ben, Aus­wei­chen, Wider­stand und Rück­füh­rung. Dabei kom­men auch Hub­schrau­ber, Droh­nen und inter­na­tio­na­le Kräf­te zum Ein­satz.

KÄRNTEN. Von Mon­tag, 24. August, bis Frei­tag, 4. Sep­tem­ber 2026 führt das Öster­rei­chi­sche Bun­des­heer erneut die Übungs­se­rie „SERE“ in Kärn­ten durch. Die Abkür­zung steht für „Sur­vi­ve, Eva­de, Resist, Extra­ct“ – also Über­le­ben, Aus­wei­chen, Wider­stand und Rück­füh­rung.

Rund 130 Sol­da­ten des Jagd­kom­man­dos neh­men an der Übung teil. Ein­ge­bun­den sind auch die Kärnt­ner Poli­zei sowie inter­na­tio­na­le Sol­da­ten. Ziel ist es, tak­ti­sche und ein­satz­spe­zi­fi­sche Auf­trä­ge durch­zu­füh­ren und dabei mög­lichst unent­deckt zu blei­ben.

Meh­re­re Bezir­ke betrof­fen

Geübt wird unter ande­rem am Trup­pen­übungs­platz Glai­n­ach sowie in den Bezir­ken Feld­kir­chen, St. Veit an der Glan, Kla­gen­furt-Land, Völ­ker­markt und Wolfs­berg. Der Übungs­raum reicht unter ande­rem von Tur­rach über Deutsch Grif­fen, Straß­burg und Alt­ho­fen bis nach Diex, Grif­fen und St. Paul.

Zum Ein­satz kom­men rund 25 Räder­fahr­zeu­ge sowie ver­ein­zelt Hub­schrau­ber der Typen Agus­ta Bell 212, Bell OH-58 „Kio­wa“ und S‑70 „Black Hawk“. Auch Droh­nen und eine Pila­tus PC‑6 „Tur­bo Por­ter“ sind vor­ge­se­hen. Lan­dun­gen kön­nen ins­be­son­de­re am Übungs­platz Glai­n­ach bei Fer­lach statt­fin­den.

Da die Übung beweg­lich auf­ge­baut ist, kön­nen sich Sol­da­ten inner­halb ein­zel­ner Gebie­te bis zu rund 48 Stun­den auf­hal­ten.

Fall­schirm-Aus­bil­dung

Vom 31. August bis 4. Sep­tem­ber fin­det zusätz­lich eine Fall­schirm­sprin­ger-Aus- und Fort­bil­dung in Kla­gen­furt statt. Dabei soll auch eine Embraer C‑390 der por­tu­gie­si­schen Luft­streit­kräf­te ein­ge­setzt wer­den. Die­ser Flug­zeug­typ ist als Nach­fol­ger der öster­rei­chi­schen C‑130 „Her­cu­les“ vor­ge­se­hen.

Das Bun­des­heer weist dar­auf hin, dass es wäh­rend der Übung auch nachts zu Flug­lärm kom­men kann. Wit­te­rungs­be­ding­te Ände­run­gen sind jeder­zeit mög­lich.

Muni­ti­on nicht berüh­ren

In gerin­gem Umfang wird Knall‑, Markier‑, Leucht- und Signal­mu­ni­ti­on ver­wen­det. Gefun­de­ne Muni­ti­on oder Muni­ti­ons­tei­le dür­fen kei­nes­falls berührt oder gesam­melt wer­den. Fun­de sol­len umge­hend der nächs­ten Poli­zei­in­spek­ti­on gemel­det wer­den.

24.08.2026 10:45
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SERE-Übung star­tet wie­der in Kärn­ten Bei der SERE-Übung trainieren rund 130 Soldaten des Jagdkommandos in mehreren Kärntner Bezirken das Überleben, Ausweichen, Widerstand und die Rückführung.

© Foto: Bundesheer/Steinberger