Angelobung
390 Rekruten sprachen in Glödnitz ihren Treueeid
Am Fußballplatz der Gemeinde Glödnitz legten 390 Rekruten ihr Treuegelöbnis vor Landeshauptmann Peter Kaiser, Verteidigungsministerin Claudia Tanner und ihren Angehörigen ab.
© LPD Kärnten/Stein
Insgesamt 390 Rekruten legten gestern am Fußballplatz in Glödnitz ihr Gelöbnis ab. Aus Wien war Verteidigungsministerin Claudia Tanner angereist. Die Kärntner Landesregierung war durch Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesrat Martin Gruber vertreten. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt von der Militärmusik Kärnten.
Hoher Stellenwert des Bundesheers
Dass das Bundesherr einen hohen Stellenwert genießen würde, das betonte der Landeshauptmann. „Durch die Angelobung werden Sie Teil einer Organisation, die einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft genießt. Sie absolvieren ihren Dienst in einer herausfordernden Zeit“, sagte Kaiser zu den Rekruten und erwähnte den seit einem Jahr andauernden Krieg in der Ukraine. Für Kaiser sei es Gebot der Stunde, den Soldaten jene Unterstützung zukommen zu lassen, die sie für die Bewältigung ihrer Aufgaben benötigen.
Notwendige Investitionen
In seiner Ansprache verwies Kaiser auf den Neubau der Großkaserne in Villach. „Um Schutz und Sicherheit zu gewährleisten, sind Investitionen notwendig und die werden auch in Kärnten erfolgen“, betonte der Landeshauptmann „Es lebe das Bundesland Kärnten, die Republik Österreich und die Demokratie . in einem hoffentlich friedlichen Europa“, so Kaiser, der abschließend daran erinnerte, dass das Bundesheer gerade in Hinblick auf friedensstiftende Missionen international einen ausgezeichneten Ruf genießt.
Modernes Bundesheer
Die Verteidigungsministerin verdeutlichte den Stellenwert der Grundwehrdiener für das Bundesheer. „Sie übernehmen Verantwortung für sich selbst, ihre Kameraden und die Republik Österreich. Grundwehrdiener sind die Basis, aus der Kader und Miliz rekrutiert werden, ohne sie wären Hilfseinsätze — wie im Erdbebengebiet der Türkei — nicht möglich“, sagte Tanner und erwähnte, dass in den kommenden vier Jahren 16 Milliarden Euro investiert werden. „Ziel ist ein modernes Bundesheer, dass alle Aufgaben für die Bevölkerung übernehmen kann.“
Bei der Angelobung wurden Oberstabswachtmeister Stefan Hafner, Oberstabswachtmeister Andreas Ladstätter und Oberwachtmeister Dominik Pacher als Lebensretter geehrt.
Bürgermeister Hand Fugger
Bürgermeister Hans Fugger hieß die Rekruten und deren Angehörige in der Gemeinde Glödnitz willkommen. „Es erfüllt mich mit Stolz, dass sie bei uns die Gelöbnisformel sprechen“, zeigte sich Fugger erfreut und ging auf die Bedeutung des Bundesheeres für die Gesellschaft ein. Brigadier Horst Hofer richtete sich an die Rekruten: „Ihr werdet viel lernen und werdet sehen, dass nicht die Leistung des Einzelnen zählt, sondern das Ergebnis des Teams.”