Holzpreis

Aus­zeich­nung für das Pas­to­ral­zen­trum Maria Feicht

Besondere Wertschätzung für kirchliches Bauen in Kärnten: Das Pastoralzentrum Maria Feicht in der Pfarre St. Gandolf im Glantal wurde mit einer Anerkennung im Rahmen des Kärntner Holzbaupreises 2021 ausgezeichnet.

Aus­zeich­nung für das Pas­to­ral­zen­trum Maria Feicht Ruprecht Obernosterer (rechts), Leiter der Bauabteilung der Diözese Gurk, und Architekt Reinhold Wetschko (Mitte) nahmen die Anerkennung entgegen.

© Pro Holz Kärnten

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90 Pro­jek­te wur­den heu­er für den Kärnt­ner Holz­preis ein­ge­reicht, zwölf davon wur­den prä­miert. Eine beson­de­re Wert­schät­zung gab es auch für kirch­li­ches Bau­en in Kärn­ten: Das Pas­to­ral­zen­trum Maria Feicht in der Pfar­re St. Gan­dolf im Glan­tal (sie­he „Wis­sens­wert“ unten) wur­de mit einer Aner­ken­nung aus­ge­zeich­net.

Mehr­wert für die Pfarr­ge­mein­de

Die Jury wür­dig­te in ihrer Bewer­tung das brei­te Raum­an­ge­bot des mini­ma­lis­ti­schen Neu­baus des Pas­to­ral­zen­trums Maria Feicht. „Ob Jung­schar, Pfarr­kaf­fee, Erst­kom­mu­ni­on oder Pfarr­fes­te – das Pas­to­ral­ge­bäu­de als Mit­tel­punkt der Gemein­schaft ist ein ech­ter Mehr­wert für die Pfarr­ge­mein­de wie für den klei­nen Wei­ler“, lau­te­te das Urteil der Jury. Die rich­ti­ge Posi­tio­nie­rung des lang­ge­streck­ten Gebäu­des an der Kir­chen­mau­er, der dazwi­schen ent­stan­de­ne, stim­mungs­vol­le Außen­raum des Vor­plat­zes, die ein­fa­che und dadurch effi­zi­en­te Kon­struk­ti­on und eine hoch­wer­ti­ge Detail­aus­füh­rung erge­ben, so die Jury, ein viel­sei­ti­ges und gleich­zei­tig leist­ba­res Gebäu­de.

Die Pfar­re St. Gan­dolf errich­te­te das Pas­to­ral­zen­trum im Jahr 2017 in enger Abstim­mung mit der diö­ze­sa­nen Bau­ab­tei­lung nach Plä­nen von Archi­tek­ten Rein­hold Wetsch­ko, der aus einem gela­de­nen Wett­be­werb als Sie­ger her­vor­ge­gan­gen war.

Hoher Qua­li­täts­an­spruch

Für Ruprecht Ober­nos­ter­er, Lei­ter der Bau­ab­tei­lung der Diö­ze­se Gurk, bestä­tigt die Aner­ken­nung den hohen Qua­li­täts­an­spruch, mit dem kirch­li­ches Bau­en seit jeher ver­bun­den ist und von dem die Jahr­hun­der­te alten Kir­chen und Pfarr­hö­fe in unse­rem Land zeu­gen. „Die Prä­mie­rung zeigt auch, dass die katho­li­sche Kir­che in Kärn­ten die­sen Qua­li­täts­an­spruch auch in nach­hal­ti­ger Holz­bau­wei­se umzu­set­zen ver­mag und so einen wich­ti­gen Bei­trag zur Bau­kul­tur in Kärn­ten leis­tet“, betont Ober­nos­ter­er.

 

Wis­sens­wert

Das Pas­to­ral­zen­trum Maria Feicht, ein schlich­ter, kom­plett in Holz­bau­wei­se errich­te­ter Bau­kör­per, ruht auf Strei­fen­fun­da­men­ten. Süd­lich zur Kir­che vor­ge­la­gert erstreckt sich der öffent­li­che Platz, der auch für pfarr­li­che Akti­vi­tä­ten aus­rei­chend Platz bie­tet. Die Behei­zung des Bau­kör­pers erfolgt mit­tels Stück­holz­ofen und Infra­rot­pa­nee­len. Die Gesamt­kos­ten für die Errich­tung des Pas­to­ral­zen­trums (inklu­si­ve Außen­an­la­ge und Ein­rich­tung) betru­gen rund 350.000 Euro und wur­den aus Mit­teln der Pfar­re und Zuschüs­sen der Finanz­kam­mer auf­ge­bracht.

 

11.11.2021 08:42
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Aus­zeich­nung für das Pas­to­ral­zen­trum Maria Feicht Ruprecht Obernosterer (rechts), Leiter der Bauabteilung der Diözese Gurk, und Architekt Reinhold Wetschko (Mitte) nahmen die Anerkennung entgegen.

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