19. November

Ihren Mut und ihre Hoff­nung kön­nen wir gut gebrau­chen!

Am heutigen 19. November 2021 gedenken der Konvent und das Krankenhaus der Heiligen Elisabeth von Thüringen. „Ihren Mut und ihre Hoffnung können wir im Moment gut gebrauchen“, teilt der Konvent der Elisabethinen mit.

Ihren Mut und ihre Hoff­nung kön­nen wir gut gebrau­chen! Die Elisabethinen-Kirche in Klagenfurt mit dem Bildnis der Heiligen Elisabeth von Thüringen

© Thomas Hude

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Ihren Mut, ihre Zuver­sicht und ihre Hoff­nung kön­nen wir im Moment gut gebrau­chen, teilt der Kon­vent der Eli­sa­be­thi­nen mit. Die Pan­de­mie mach­te es auch heu­er wie­der nicht mög­lich, den Namens­tag am 19. Novem­ber mit einem Got­tes­dienst in der Eli­sa­be­thi­nen-Kir­che in Kla­gen­furt zu bege­hen.

Eli­sa­beth, die Brot und Rosen teil­te

Eine berühm­te Legen­de rahmt sich um die Hei­li­ge Eli­sa­beth. Als sie eines Tages auf dem Weg nach Hau­se war, begeg­ne­te sie ihrem Ehe­mann Lud­wig, der sie frag­te, was in ihrem Korb sei. Als sie das Tuch vom Korb hob, waren aus den Brot­lai­ben Rosen­blät­ter gewor­den. So wird sie meist mit einem Korb mit Rosen oder Bro­ten dar­ge­stellt. Für gewöhn­lich fin­det an ihrem Namens­tag ein Got­tes­dienst in der Eli­sa­be­thi­nen-Kir­che statt. Die­ser schon zur Tra­di­ti­on gewor­de­ne Got­tes­dienst muss­te ange­sichts der Covid-Pan­de­mie erneut aus­fal­len, bedau­ern die Ver­ant­wort­li­chen des Kon­vents der Eli­sa­be­thi­nen zu Kla­gen­furt.

Pfle­ge der Kran­ken als Ziel

Die Hei­li­ge Eli­sa­beth von Thü­rin­gen leb­te von 1207 bis 1231 und ist Namens­pa­tro­nin des Kon­vents der Eli­sa­be­thi­nen. Als Adli­ge ver­zich­te­te sie jedoch auf Prunk, küm­mer­te sich um die Mit­tel­lo­sen und arbei­te­te als Spi­tal­schwes­ter in Mar­burg an der Lahn. In ihrem rela­tiv kur­zen Leben hin­ter­ließ sie bedeu­ten­de Spu­ren. Der Ori­gi­nal­man­tel der Hei­li­gen wird heu­te noch im Kon­vent der Eli­sa­be­thi­nen zu Kla­gen­furt auf­be­wahrt. Nach dem Bei­spiel ihrer Patro­nin setz­ten sich die Kla­gen­fur­ter Eli­sa­be­thi­nen zum Ziel, den Dienst der Nächs­ten­lie­be in ihrem Kran­ken­haus beson­ders durch Kran­ken­pfle­ge aus­zu­üben.

 

Wis­sens­wer­tes

Das Kran­ken­haus der Eli­sa­be­thi­nen ist ein christ­lich geführ­tes Spi­tal, das auf eine über 300-jäh­ri­ge Tra­di­ti­on zurück­blickt. Heu­te arbei­ten hier 385 Mit­ar­bei­ter, die jähr­lich 7.500 Pati­en­ten sta­tio­när und 30.000 Pati­en­ten ambu­lant betreu­en. Die medi­zi­ni­schen Schwer­punk­te des Kran­ken­hau­ses lie­gen im Bereich der Orthopädie und Trau­ma­to­lo­gie, Chir­ur­gie, Inne­ren Medi­zin mit Rheu­ma­to­lo­gie und ange­schlos­se­nem Depart­ment für Akut­ger­ia­trie und Remo­bi­li­sa­ti­on. Ein beson­de­rer Schwer­punkt ist die chir­ur­gisch und orthopädische „Tages­kli­nik Sankt Eli­sa­beth“. Die­ses interdisziplinäre Kom­pe­tenz­zen­trum bie­tet eine Betreu­ung von Dia­gnos­tik und The­ra­pie bei Erkran­kung des Bewe­gungs­ap­pa­rats bis hin zur Prävention von rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen.

19.11.2021 18:40 - Update am: 19.11.2021 18:51
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Ihren Mut und ihre Hoff­nung kön­nen wir gut gebrau­chen! Die Elisabethinen-Kirche in Klagenfurt mit dem Bildnis der Heiligen Elisabeth von Thüringen

© Thomas Hude