Steigende Zahlen
Bundesheer stockt „Contact Tracer“ in Kärnten auf!
Das Land Kärnten forderte für die Nachverfolgung von Covid-19-Infizierten mehr Bundesheer-Personal an. Seit heute sind insgesamt 64 Heeresangehörige bei den Gesundheitsbehörden im Einsatz.
© Militärkommando Kärnten
Bereits seit 4. November 2021 unterstützen 29 Berufssoldaten und Grundwehrdiener sowie Zivilbedienstete die Kärntner Bezirkshauptmannschaften und Magistrate bei der Kontakt-Nachverfolgung von Covid-19-Infizierten (Contact-Tracing). Weil die Zahl der Infizierten steigt, forderte das Land Kärnten diese Woche mehr Personal an. Seit heute sind insgesamt 64 Heeresangehörige, mit Unterstützung von Milizsoldaten, bei den Gesundheitsbehörden im Einsatz.
Strategische Reserve der Republik
„Das Bundesheer ist die strategische Reserve der Republik. Unsere Soldaten unterstützen daher auch in Kärnten die Behörden. Denn eines ist in dieser Krise klar geworden: Eine Pandemie kann man nur bekämpfen, wenn alle mittun, wenn man gemeinsam dagegen vorgeht“, erklärt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.
Größte Kraftanstrenungen
Kärntens Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler fügt hinzu: „Die derzeitige Situation verlangt von uns allen größte Kraftanstrengungen, das Gehen an unsere physischen und psychischen Grenzen und das noch engere Zusammenarbeiten aller, um so rasch als möglich zur Normalität zurückkehren zu können.“
Wissenswert
Insgesamt stehen in Kärnten nun rund 220 Soldaten und Bundesheer-Bedienstete im Corona-Einsatz. Davon befinden sich knapp 150 im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz und Gesundheitsmanagement an der Kärntner Staatsgrenze sowie Bundesheer-Angehörige im Contact-Tracing.