Barbara Wakonig

„Mehr Kärn­ten geht nicht!“

In Zeiten der Pandemie ist bei Lebensmitteln erst recht Qualität aus Kärnten gefragt. Die „Genussland Kärnten“-Produzenten haben eine Vielfalt von über 2.000 Produkten zu bieten. Barbara Wakonig, Obfrau des Vereins Kärntner Agrarmarketing, im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Genussland Kärnten Barbara Wakonig ist Obfrau des Vereins Kärntner Agrarmarketing, der das „Genussland Kärnten“ vermarktet.

© Genussland Kärnten/Kampitsch

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Wenn die Pan­de­mie, in der wir uns wegen des Covid-19-Virus unver­än­dert befin­den, zumin­dest etwas Gutes gebracht hat, dann den Umstand, dass die Bevöl­ke­rung für regio­na­le Pro­duk­te sen­si­bi­li­siert ist. „Ich erin­ne­re mich an einen Mann, der mich im ers­ten Lock­down gefragt hat, ob uns die Bau­ern ernäh­ren kön­nen“, ver­rät Bar­ba­ra Wako­nig im Gespräch mit „KLiCK Kärn­ten“. Die Ant­wor­tet mit einem Schmun­zeln lau­tet: „Ja, wir tun nicht ande­res, als die Men­schen zu ernäh­ren.“ Ernäh­ren mit Qua­li­tät aus Kärn­ten.

Pro­duk­te aus Kärn­ten

Wako­nig ist Obfrau des Ver­eins Kärnt­ner Agrar­mar­ke­ting, der für die Mar­ke „Genuss­land Kärn­ten“ ver­ant­wort­lich ist. Was sind „Genuss­land Kärnten“-Produkte? Kurz und bün­dig erklärt: „Genuss­land Kärnten“-Erdäpfel wach­sen in Kärnt­ner Erde, die Milch wird in Kärn­ten gemol­ken, die Eier von Hüh­nern in Kärn­ten gelegt und das Son­nen­blu­men­öl aus in Kärn­ten gewach­se­nen und gereif­ten Son­nen­blu­men gepresst.

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Genussland Kärnten
Mehr Kärn­ten geht nicht! Das trifft im „Genuss­land Kärn­ten“ auch beim Brot­ba­cken (am Bild Bar­ba­ra Wako­nig) zu.
© Genuss­land Kärnten/Pöschl

Vom Alm­kä­se bis zum Spar­gel

„Wir sind der kuli­na­ri­sche Weg­wei­se in Sachen Kärnt­ner Pro­duk­te“, betont Wako­nig. Dabei trifft Tra­di­ti­on auch auf Inno­va­ti­on: Die Pro­du­zen­ten haben vom tra­di­tio­nel­len Gail­ta­ler Alm­kä­se bis zum Aus­tern­pilz aus Maria Rain, den Kärnt­ner Wein und Spar­gel aus dem Lavant­tal eine Viel­falt von über 2.000 Pro­duk­ten zu bie­ten. Das „Genuss­land Kärn­ten“ stützt sich auf vier Säu­len (sie­he unten): Pro­du­zen­ten, Wir­te, Han­dels­part­ner und Schu­len.

Trend zu Selbst­be­die­nungs­hüt­ten

Um noch­mals zurück zur Pan­de­mie zu kom­men: Ein Trend, der sich in den ver­gan­ge­nen Mona­ten abzeich­ne­te, sind Selbst­be­die­nungs­hüt­ten. Grund­sätz­lich begrüßt ihn Wako­nig: „Weil regio­nal ein­zu­kau­fen dadurch leich­ter gemacht wird.“ Kri­ti­scher Nach­satz: „Ich bin aber der Mei­nung, dass die­se Selbst­be­die­nungs­hüt­ten Land­wir­ten und Direkt­ver­mark­tern vor­be­hal­ten blei­ben soll­ten.“

 

Genuss­land Kärn­ten

Die Mar­ke „Genuss­land Kärn­ten“ stützt sich auf fol­gen­de vier Säu­len.
• Pro­du­zen­ten: Lizenz­be­trie­be pro­du­zie­ren siche­re, wert­vol­le und authen­ti­sche Kärnt­ner Lebens­mit­tel. Die Pro­duk­te sind durch „Genuss­land Kärn­ten“ zer­ti­fi­ziert und ste­hen für mehr­fach geprüf­te Qua­li­tät (Bio Aus­tria, Gutes vom Bau­ern­hof, AMA-Güte­sie­gel …).
• Wir­te: Kärnt­ner Genuss-Wir­te ver­pflich­ten sich, in ihrer Küche – auf­bau­end auf dem AMA-Gas­tro­sie­gel – beson­de­ren Wert auf Pro­duk­te von „Genuss­land Kärnten“-Produzenten zu legen. Qua­li­tät und Her­kunft sind dabei obers­tes Gebot.
• Han­dels­part­ner: „Genuss­land Kärnten“-Handelspartner füh­ren min­des­tens fünf­zig „Genuss­land Kärn­ten“- und drei „Genuss Regi­on Österreich“-Produkte in ihrem Sor­ti­ment. Die­se müs­sen klar gekenn­zeich­net und mög­lichst geblockt plat­ziert sein.
• Schu­len: Das „Genuss­land Kärn­ten“ hat auch elf Kärnt­ner Genuss-Schu­len und ist dar­auf bedacht, die Jugend von mor­gen für regio­na­le Lebens­mit­tel zu sen­si­bi­li­sie­ren.

18.04.2021 08:53 - Update am: 18.04.2021 08:57
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Genussland Kärnten Barbara Wakonig ist Obfrau des Vereins Kärntner Agrarmarketing, der das „Genussland Kärnten“ vermarktet.

© Genussland Kärnten/Kampitsch