Naturschutz

Kärn­tens Natur­schät­ze wer­den sys­te­ma­tisch erfasst

Kärntens Feuchtgebiete und die Alpinregion werden mit Hilfe modernster Fernerkundungstechnologien systematisch erfasst. Die Ergebnisse sind für naturschutzrechtliche Verfahren wichtig.

Kärn­tens Natur­schät­ze wer­den sys­te­ma­tisch erfasst Landesrätin Sara Schaar: „Kärntens Feuchtgebiete und die Alpinregion werden nun systematisch erfasst.“

© Büro LR Schaar

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Kärn­ten ist für sei­ne land­schaft­li­che Schön­heit mit 1.270 Seen, Fließ­ge­wäs­sern und Ber­gen bekannt, die auch Grund­la­ge für den Tou­ris­mus sind. „Damit die­se cha­rak­te­ris­ti­sche Land­schaft auch wei­ter­hin für nach­fol­gen­de Gene­ra­tio­nen erhal­ten bleibt, braucht es weit­sich­ti­ge Ent­schei­dun­gen, die heu­te zu tref­fen sind“, bringt es Lan­des­rä­tin und Natur­schutz­re­fe­ren­tin Sara Schaar auf den Punkt. Die Seen, Flüs­se und Bäche bil­den im Zusam­men­spiel mit umlie­gen­den Ver­lan­dungs­zo­nen und Augebie­ten, auch Feucht­ge­bie­te genannt, soge­nann­te „Hot­spots der Arten­viel­falt“.

Natur­be­las­se­ne Kulis­se

„Unse­re Ber­ge wie­der­um stel­len spe­zi­ell über der Wald­gren­ze eine beein­dru­cken­de Kulis­se dar, die mit­un­ter zu den am meis­ten natur­be­las­se­nen zählt, die wir haben. Damit das auch in Zukunft so bleibt, ste­hen Feucht­ge­bie­te und Alpin­re­gi­on als aus­ge­spro­chen erhal­tens­wer­te Lebens­räu­me unter beson­de­rem gesetz­li­chen Schutz. Doch fort­schrei­ten­de Boden­ver­sie­ge­lung, kli­ma­ti­sche Ver­än­de­run­gen und Umwelt-Ein­flüs­se set­zen ihnen zu“, erklärt Schaar.

Neu­es Pro­jekt star­tet

Um die wich­ti­gen Res­sour­cen zu erhal­ten, sind umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen dar­über not­wen­dig. Hier setzt ein neu­es Pro­jekt an, des­sen Ziel ist es, sämt­li­che Infor­ma­tio­nen zu den Feucht­ge­bie­ten und zur Alpin­re­gi­on in Kärn­ten auf­zu­be­rei­ten und für Ent­schei­dungs­pro­zes­se kar­to­gra­fisch zugäng­lich zu machen. „Im Rah­men eines Pro­jekts, das heu­er läuft, grei­fen wir nicht nur auf bestehen­de Infor­ma­tio­nen und Daten zurück, son­dern set­zen auch moderns­te Fern­erkun­dungs­tech­no­lo­gien ein“, ver­rät die Lan­des­rä­tin.

Natur­schutz­recht­li­che Ver­fah­ren

Am Ende wird ein flä­chen­de­cken­der und ein­heit­li­cher Daten­stand zu den unter Schutz ste­hen­den Land­schaf­ten der Feucht­ge­bie­te und der Alpin­re­gi­on nach neu­es­tem Stand der Tech­nik vor­lie­gen. „Die­se Ergeb­nis­se sind dann auch die Basis für Erst­ein­schät­zun­gen bei natur­schutz­recht­li­chen Ver­fah­ren“, berich­tet Schaar. Das Pro­jekt wird von der Natur­schutz-Abtei­lung des Lan­des Kärn­ten mit rund 39.000 Euro geför­dert.

09.01.2022 15:50
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Kärn­tens Natur­schät­ze wer­den sys­te­ma­tisch erfasst Landesrätin Sara Schaar: „Kärntens Feuchtgebiete und die Alpinregion werden nun systematisch erfasst.“

© Büro LR Schaar